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Validierung von tierbezogenen Indikatoren hinsichtlich ihrer Eignung zur Beurteilung der Tiergesundheit und des Tierverhaltens in Schweinemastbetrieben auf der Basis von in Sachsen-Anhalt erhobenen Schlachtdaten und on-farm-Erhebungen
Projektbearbeiter:
E. von Borell, Dr.-Ing. Dirk Schäffer
Finanzierung:
Land (Sachsen-Anhalt) ;
Ziel des Projektes ist es, unter Berücksichtigung der Vielfalt von Grenzwerten und Richtlinien eine Aussage zur Tiergerechtheit in Schweinemastbetrieben zulässt. Ausgewählte tierbezogene Indikatoren werden hinsichtlich ihrer Eignung zur Bewertung der Tiergerechtheit, insbesondere unter dem Aspekt der Zuverlässigkeit und Praktikabilität der zur Datenerhebung verwendeten Methode, wissenschaftlich untersucht. Der Begriff der „Tiergerechtheit“ berücksichtigt dabei sowohl die Ansprüche der Schweine an ihre Haltungsumwelt in Form der Ausführung des Verhaltens als auch das Risiko des Auftretens gesundheitlicher Schäden, die durch Artgenossen, Haltungstechnik oder Management verursacht werden können. Die Innovation des geplanten Projektes stellt ein einheitliches System dar, mit dem, im Mastbetrieb beginnend, anschließend das Verladen, die Transportdurchführung sowie das Entladen im Schlachthof anhand tierbezogener Indikatoren bewertet werden können. Zusammen mit den klinischen Indikatoren der Lebendtier- und Organbeschau ergeben die beiden Erhebungsmethoden eine Gesamtbewertung für den jeweiligen Mastbetrieb. Diese Bewertungen können dann in ein Benchmarking-System eingebunden werden.

Anmerkungen

Kooperationspartner ist die UAG Schwein der Projektgruppe "Tierwohl" , vertreten durch die Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau, Zentrum für Tierhaltung und Technik Iden, Dachsen-Anhalt

Schlagworte

Benchmarking, Betrieb, Indikatoren, Mastschweine, Schlachthof, Tiergesundheit, Tierverhalten

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