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Urban Governance im Prozess der wirtschaftlichen Neupositionierung ostdeutscher Städte

Projektbearbeiter:
P. Franz, P. Haug, C. Hornych, C. Michelsen, M. T.W. Rosenfeld, M. Schwartz, D. Weiß
Finanzierung:
Haushalt;
Die Möglichkeiten der kommunalen Entwicklungspolitik, die wirtschaftliche Position der eigenen Stadt zu verbessern, hängen zum einen von dem jeweils vorhandenen lokalen Mix an Ressourcen im privaten wie im öffentlichen Sektor ab, zum anderen von den spezifischen Regelungen der Kooperation, Vernetzung und Koordination zwischen den für den Einsatz der Ressourcen zuständigen Akteuren (die mit entsprechenden Property Rights ausgestattet sind). Die Gesamtmenge der jeweils vorhandenen entsprechenden (formellen wie informellen) Regelungen und Verfahren wird als Urban Governance bezeichnet. Auf der Basis von theoretischen Ansätzen aus der Neuen Institutionenökonomik konzentrieren sich die wirtschaftswissenschaftlichen Beiträge zu Fragen der Urban Governance auf kommunalwirtschaftliche Fragen, während die anderen Steuerungsbereiche bislang eher Gegenstand von sozialwissenschaftlich orientierten Analysen sind. Die durch die Anpassungsprozesse der ostdeutschen Städte bedingte Erosion von Ressourcen hat dazu geführt, dass deren richtige Steuerung eine herausragende Bedeutung erhalten hat. […]

Schlagworte

Gemeindereform, Kommunale Wirtschaftsförderung, Metropolregionen, Netzwerkbildung, Ostdeutschland, Stadt, Stadtentwicklung, Stadtökonomik, Technologie- und Gründerzentren, Unternehmensnetzwerke, Urban Governance, kommunale Infrastruktur

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