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Untersuchung des potentiellen EGFR-Hif1 -Survivin-Pathways in hypoxischen Tumoren in vivo und in vitro
Finanzierung:
Haushalt;
Die Therapie zahlreicher Tumoren ist insbesondere in weit fortgeschrittenen Stadien äußerst schwierig. Dabei ist die Identifizierung von molekularen Faktoren mit prognostischer Aussagekraft und Therapierelevanz essentiell und kann zukunftsweisend neue Behandlungsansätze ermöglichen. Ein entscheidender Faktor, der in die biologische Regulation des Tumors eingreift bzw. die Reaktion des Tumors auf eine Radio- und Chemotherapie modifiziert, ist die Hypoxie. Neben Zervixkarzinomen, Kopf-Hals-Tumoren (HNO-Tumoren), Melanomen konnte auch für Weichteilsarkome (WTS) die prognostische Bedeutung von Tumorhypoxie nachgewiesen werden. Insbesondere die Radiotherapie wird in diesen Tumorentitäten durch Hypoxie negativ beeinflusst. In diesem Projekt sollen Wechselwirkungen, Zusammenhänge und die Bedeutung, der molekularen Targets EGFR, Hif1α und Survivin für die Therapierbarkeit und Prognose hypoxischer Tumoren untersucht werden. Weiterhin sollen spezifische Therapeutika gegen EGFR und Survivin bzw. EGFR und Hif1α (siRNA, „small molecules“, spezifische Antikörper bzw. Kinasehemmer) an  WTS-Zelllinien bzw. Glioblastomzelllinien ausgetestet werden. Durch die Kombination mit einer Bestrahlung ist weiterhin geplant, das Ansprechen auf eine Radiotherapie unter verschiedenen Sauerstoffkonzentrationen zu untersuchen.

Schlagworte

EGFR, HIF1, Hypoxie, Survivin, Tumoren
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