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TeCoDem - Technikgestützte Beratung bei Demenz: eine systematische Übersichtsarbeit mit "mixed-methods"-Design
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
Dorothee Bauernschmidt, Julian Hirt, Fabian Wilde, PD Dr. Gero Langer, Prof. Dr. Gabriele Meyer
Finanzierung:
Bund;
Demenz ist einer der häufigsten Gründe für Einschränkungen und Abhängigkeiten älterer Menschen. Im Verlauf der Demenz nehmen die geistigen Fähigkeiten und das Gedächtnis ab, die Aufmerksamkeit lässt nach und die Sprache schwindet. Im Verlauf benötigen die Betroffenen zunehmend Unterstützung durch andere. Oft übernehmen Angehörige die Pflege und Versorgung. Dabei wird Information und Beratung zum Verlauf der Demenz benötigt, zu Pflegetechniken, der Bewältigung von Pflegeproblemen, aber auch zu Möglichkeiten der qualifizierten Unterstützung. Technik-gestützte Beratungsangebote sind eine Option zum Überwinden von Hürden des Zugangs, wie fehlende Vor-Ort-Angebote oder Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie, aber auch bei Schamgefühl. Bislang gibt es wenige Beratungsangebote für Menschen mit Demenz und wissenschaftliche Evaluationen sind rar. Gemäß bisherigen Erkenntnissen ist eine telefonische Beratung geeignet, Belastungen pflegender Angehöriger zu senken. Neben der telefonischen Beratung gewinnen andere Techniklösungen an Bedeutung, wie Online-Beratung oder mobile Anwendungen. Für die Studie soll eine bisher im Bereich der Pflege und Versorgung bei Demenz kaum angewendete Forschungsmethode zum Einsatz kommen. Die Qualitative Comparative Analysis (QCA) ermöglicht aus der Literatur Bedingungen und Ausprägungen bestimmter Eigenschaften herauszufinden und im Zusammenhang mit genannten Zielen von Beratungsangeboten zu beschreiben. Kurz gesagt, es wird untersucht, was genau ein gutes Beratungsangebot ausmacht und wofür technikgestützte Beratungsangebote bei Demenz nachweislich Wirkungen zeigt. Es werden Studien systematisch analysiert, die zwei oder mehr Studiengruppen miteinander vergleichen.

Damit wird in der Studie ein Methoden-Mix eingesetzt, mit dem weiterreichende Erkenntnisse erzielt werden können, als dies mit einfachen Ursachen-Wirkungs-Analysen möglich wäre.
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