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Strukturierte Informationen während des Intensivstationsaufenthaltes als Maßnahme zur Verbesserung einer besonderen Kommunikationssituation

Finanzierung:
Bund;
Untersuchungen zum Kommunikationsverhalten auf Intensivstationen zeigten von Patienten überwiegend als problematisch empfundene Interaktionen und Interaktionsbedingungen. Diese nicht-gelungenen kommunikativen Situationen sind seitens des Erlebens des Patienten häufig mit Gefühlen der Angst, Unsicherheit aber auch Ärger assoziiert. Die hohe Priorität gelungener Kommunikation mit kommunikativ eingeschränkten Patienten auf der Intensivstation ist jedoch auch den dort tätigen Pflegekräften bewusst. Im Kontext kontroll- und pflegetheoretischer Konzepte wird deshalb die Vermittlung von Wissen aufgegriffen, um den Patienten eine situative Einordnung des Intensivstationsaufenthaltes und eine Vorhersage damit verbundener ungewohnter Ereignisse zu vereinfachen. Dadurch kann nicht nur eine Verbesserung der kommunikativ schwierigen Situation auf der Intensivstation erreicht, sondern frühzeitig auf eine kognitive Neubewertung der ungewohnten Ereignisse Einfluss genommen werden, resultierend in einer erhöhten kognizierten Kontrollüberzeugung und Stressreduktion.

Schlagworte

Anästhesie- und OP-Pflege, Intensiv-

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