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Strahlenmodifikation der Expression des Alzheimer-b-Amyloid-Precursor-Proteins (APP) - Modell für Stressresponse von Zelladhäsionsmolekülen
Projektbearbeiter:
Kröber Jana
Finanzierung:
Haushalt;
In ersten Versuchen wurden bereits die direkten sowie indirekten Auswirkungen von ionisie-render Strahlung auf die m-RNA des Proteins in Leukozyten untersucht. Als Methode diente dazu die RT-PCR der c-DNA aller Splice-Isoformen unter dem Einfluß verschiedener Strah-lungsdosen (0, 2, 5 und 10 Gy) in einem Zeitregime zwischen 0 und 10 Stunden nach Bestrah-lung bei Aufbewahrung der Zellen bei 4°C bzw. 37°C. Dabei ließen sich weder direkte noch indirekte Einwirkungen auf Qualität oder Quantität der RNA-Expression feststellen. Das ließe sich damit begründen, daß die RNA von APP recht gut gegen Strahlung geschützt ist und die eventuelle Neusynthese mehr als 10 Stunden in Anspruch nimmt. Mit den Ergebnissen dieser Untersuchung ließe sich zeigen, ob Leukozyten auf Bestrahlung, also Zellstreß, mit einer verminderten Expression von APP reagieren, ob die APP-Konzentration eventuell zunimmt oder ob sich vielleicht eine schnelle Präsentation des Proteins an der Zelloberfläche vollzieht und in welchem Maße. Letztere Reaktion würde dann bestäti-gen, daß APP in Vesikeln gespeichert vorliegt und unter bestimmten Umständen sehr schnell an die Zelloberfläche transportiert werden kann, da sich eine Neusynthese von m-RNA mittels PCR nicht nachvollziehen ließ.

Anmerkungen

Das Projekt ist Teil der Landesförderung zur Hoch-Zeit-aufgelösten Mikroskopie radiogen gestörter Systeme

Schlagworte

APP, Röntgenstrahl, Zelladhäsionsmolekül
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