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Stickstofftransport und -umsatz in der gewässernahen und hyporheischen Zone und seine Modellierung im pleistozänen Tiefland des Elbegebietes
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
Gerhard Strauch, Ralph Meißner
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Der gewässernahen und hyporheischen Zone kommt für den Stickstoffumsatz und die Stickstoffretention in Einzugsgebieten - insbesondere im anthropogen stark belasteten Tiefland - eine besondere Bedeutung zu. Wissensdefizite bestehen primär bei der Quantifizierung dieser biogeochemischen Umsetzungsprozesse. Diese stellen eine wesentliche Grundlage zum Management des N-Haushaltes in diesem Gewässer dar. Die ergebnisse sollen einen Baustein zur Umsetzung der in der EU-Wasserrahmenrichtlinie enthaltenen Forderungen nach einer integrierten Betrachtung von Einzugsgebiet und Gewässer liefern. Das Forschungsvorhaben soll exemplarisch im pleistozänen Tiefland die Einfluss der gewässernahen und hyporheischen Zone auf den N-Umsatz und die NRetention aufklären und so die Verifizierung von prozessorientierten Einzugsgebietsmodellen ermöglichen. Aufbauend auf der ersten Projektphase soll ein geschlossenes Modellsystem entwickelt werden, das sowohl Maßnahmen zur Verminderung des N-Austrags im Einzugsgebiet, im Gewässernahbereich als auch im Fließgewässer selbst hinsichtlich ihrer Effizienz bewerten kann. Szenarioanalysen sollen Aufschluss über die Wirkung unterschiedlicher Maßnahmenkombinationen zur Verminderung von N-Austrägen in den betrachteten Einzugsgebieten liefern.

Schlagworte

Elbegebiet, Modellierung, Stickstoff, Transport, hyporheisch, pleistozän
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