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SFB TR3 TP A7: Metabolitgehalte der epileptischen Hippocampus von Mensch und Ratte: Welche Beziehung haben die NMR Spektren zum Stoffwechsel?
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Die Protonen MR-Spektroskopie wird bereits für die nicht invasive Lateralisierung des epileptischen Fokus bei Temporallappenepilepsien (TLE) in der Klinik erfolgreich eingesetzt. Diese Methode könnte auch einen wichtigen Beitrag zur nicht invasiven quantitativen Erfassung von epilepsieassoziierten Schäden im Krankheitsverlauf liefern. Dabei ist allerdings noch nicht abschließend geklärt. ob die epilepsieassoziierten Veränderungen im Metabolitspektrum (insbesondere der N-Acetylaspartat-Verlust) Ausdruck des massiven neuronalen Zell verlustes (Zelltod) oder einer metabolischen Funktionsstörung sind. In diesem Projekt sollen die zugrunde liegenden Mechanismen der quantitativen Veränderungen von zerebralen Metaboliten im epileptischen Hippokampus eingehend untersucht werden. Dazu werden epileptische Hippokampusresektate von Patienten mit TLE sowie vom Tiermodell (Pilocarpin-behandelte Ratten) detailliert untersucht. Zum Einsatz kommt die hochaunösende MR-Spektroskopie, die es erlaubt auch die Metabolitgehalte in einzelnen hippokampalen Subfeldern (CA I, CA3, Gyrus dentatus) und im Parahippokampus sowie in Präparaten von subzellulären Kompartimenten (Mitochondrien, Cytosol, Synaptosomen) genau zu quantifizieren und den Bezug zu den in vivo-MR-Spektren. der neuronalen Zelldichte und den mitochondrialen Enzymaktiyitäten im Hippokampus zu überprüfen. Am Tiermodell können darüber hinaus auch erstmals einzelne MetaboJityeränderungen während der Epileptogenese untersucht werden. Von den Untersuchungen wird auch erwartet, neue in vivo SUITogatmarker für den Prozess der EpiJeptogenese zu charakterisieren. die dazu geeignet sein könnten. antiepileptogene Therapien zu überwachen.

Schlagworte

Epilepsie
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