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Schutztechnik in Verteilungsnetzen mit dezentralen Erzeugern
Projektbearbeiter:
M. Gurbiel
Finanzierung:
Industrie;
Die Verteilungsnetze werden sich in der Zukunft verändern.Übertragungsnetzbetreiber werden teilweise ihre Verantwortung imBereich der Netzsicherung und führung an Verteilungsnetzbetreiberabgeben. Es ist zu erwarten, dass die Verteilungsnetze nicht nurAufgaben der Anlagenüberwachung und Steuerung bewältigen werden,sondern auch für Systemdienstleistungen, wie Spannungshaltung sowieteilweise den Leistungsausgleich, zuständig sein werden. Diesekünftigen Verteilungsnetze sollen für den bidirektionalenLeistungsfluss geeignet sein. Sie werden gefördert, gleichzeitig eineeffiziente lokale Erzeugung zu integrieren und eineFernenergieübertragung durch Weiterleitung der nichtbalanciertenelektrischen Energie zu ermöglichen. Die im Verteilungsnetzintegrierten dezentralen und regenerativen Energiequellen (z.B. Wind-und Photovoltaikparks) - DER werden zur Reduzierung derSchadstoffemissionen und zur Schonung fossiler Energieressourcen, aberauch zur Verbesserung des lokalen Energiemanagements sowie zurMinimierung der Energieübertragungsverluste beitragen. Diese steigendenvorhersehbaren Anforderungen an das Verteilungsnetz mit höhererDER-Penetration können nur unter zuverlässigem und schnellem Schutz desNetzes, was kontinuierlich gewährleistet sein muss, erfüllt werden. ImMittelpunkt dieses Forschungsprojektes steht die Untersuchung neuer,hochpräziser und synchroner Messtechnologien, wie Phasor MeasurementUnits, und deren Nützlichkeit bei der Verbesserung derNetzschutzapplikationen. Dabei werden sowohl vorhandene als auch neue,die so genannten lernfähigen Schutzalgorithmen, die auf schnelle undkontinuierlich aktuelle Datenbereitstellung basieren, geprüft.

Schlagworte

Netzschutz, Phasor Measurement Units, dezentrale Energieerzeugung, synchrone Messungen

Publikationen

2007
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