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Rezeption und Kodierung von Pheromonsignalen bei Insekten
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Die olfaktorische Kodierung bei Insekten basiert auf der noch weitgehend unverstandenen molekularen Signalerkennung in den Antennen und primären Signalprozessierung im antennalen Lobus. Mit Fokus auf das Sexpheromondetektionssystem von Heliothis virescens zielt das Projekt darauf ab, die Primärprozesse der Pheromonerkennung und Kodierung bei Insekten zu beleuchten. Dafür untersuchen wir der Beitrag von Pheromonbindeproteinen (PBP) und Pheromonrezeptoren (PR) zur Sensitivität und Spezifität der Pheromonantwort. Da bestimmte Duftstoffe die Pheromonantwort der sensorischen Zelle beeinflussen, wird geprüft, ob eine Interaktion von Duftstoffen mit Pheromonbindeproteinen oder Pheromonrezeptoren zu diesem Prozess beitragen. Zudem gehen wir der Frage nach, ob auch eine zentrale Wechselwirkung der Pheromon- und Duftantworten existiert und ob die Prozessierung von Pheromonsignalen in dem für Motten typischen Makroglomerulären Komplex einem präsynaptischem "gain control" Mechanismus unterliegt. Das Projekt ist Teil des DFG-Schwerpunktprogramms SPP 1392 "Integrative analysis of olfaction" und wird als Tandem-Projekt in Kooperation mit Dr. Silke Sachse (MPI für chemische Ökologie, Jena) durchgeführt.

Schlagworte

Bindeproteine, Duftstoffkodierung, Duftstoffrezeption, Geruchswahrnehmung, Rezeptoren, Sexpheromone
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