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Referenzmodelle für die Entwicklung rechnerunterstützter Ingenieursysteme in der Automobilindustrie
Projektbearbeiter:
Daniel Motus, Björn Sommer
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Referenzmodelle für die Entwicklung rechnerunterstützter Ingenieursysteme in der Automobilindustrie
Komplexitätstreiber in der Automobilindustrie
Die Automobilindustrie ist heute einer Vielzahl von Trends unterworfen, die sich im Laufe der nächsten Jahre weiter verstärken werden. Einer der Größten ist dabei der stetig steigende Drang nach Individualisierung der Fahrzeuge. Der Erfolg eines Fahrzeuges ist kaum noch vorauszusehen, eine rasche Reaktionsfähigkeit ist daher Voraussetzung für den Erfolg. Trends sind schnell aufzuspüren und in kürzester Zeit umzusetzen, d. h. in Zukunft werden sich die Produktlebenszyklen weiter verkürzen, während sich die Anforderungen an die Entwicklungs- und Produktionssysteme sowie Prozesse hinsichtlich ihrer Effektivität, Effizienz und Flexibilität rasant weiterentwickeln.Um diese Herausforderungen zu bewältigen, müssen Produktion und Entwicklung in Zukunft sieben zentrale Elemente vereinen:Flexibilität: Die Fähigkeit proaktiv mit internen und externen Veränderungen umzugehen, sowie zukünftige Entwicklungen frühzeitig zu antizipieren und sich entsprechend weiterzuentwickeln.Adaptivität: Die schnelle Anpassungsfähigkeit des Produktionssystems innerhalb der durch die eigene Flexibilität gegebenen Schranken.Integrationsfähigkeit: Die Befähigung des Systems neue Produkte und Produktinnovationen ohne Kostenerhöhung oder Investitionen abzubilden.Permanente Kostenoptimierung: Die Eigenschaft, die oben genannten Punkte bei konstanten oder sogar sinkenden Kosten zu implementieren.Effektivität: Die grundsätzliche Unterstützung im Entstehungsprozess ein hinreichendes Informationsniveau zu erreichen, um unter definierten Prämissen mit definierten Prozessen ein Produkt herzustellen ( die richtigen Dinge tun ).Effizienz: Die Eigenschaft das gewünschte Ergebnis unter dem Einsatz von minimalen Ressourcen zu erhalten ( die Dinge richtig tun ).Prozessorientierung: Die Befähigung zum systematischen Erkennen sowie Handhaben von komplexen Prozessen innerhalb einer Organisation sowie das Beherrschen der Wechselwirkungen zwischen den Prozessen.Das Projekt beschäftigt sich mit der Gestaltung von rechnerunterstützten Ingenieursystemen (im Folgenden RUIS) auf fachkonzeptioneller Basis, die für das Engineering und die Montageplanung im Rahmen der Produktentwicklung in der Automobilindustrie eingesetzt werden. Die beiden Arbeitspakete beinhalten die Entwicklung eines Referenzmodellbasierten Entwicklungsmonitorings und eines Referenzmodells für die Montageplanung. Hierbei wird die Grundlage für eine effiziente Datenverwaltung für Folgeprozesse im Virtual Engineering , z.B in VR, DMU und CAD/CAM, entwickelt.

Schlagworte

Automobilindustrie, Entwicklungs-Monitoring, Montageplanung, Rechnunterstützte Ingenieursysteme, Referenzmodellierung

Publikationen

2006
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