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Rapid Planning - Nachhaltige Infrastruktur, Umwelt- und Ressourcenmanagement für hochdynamische Metropolen
Projektbearbeiter:
Dr. Manfred Schütze
Finanzierung:
Bund;
"Rapid Planning" ist ein anwendungsorientiertes Forschungsprojekt, das im Rahmen des "Future Megacities"-Programms des BMBF entstanden ist. In Rapid Planning wird eine schnell durchführbare, transsektorale Planungsmethodik zur Stadtplanung entwickelt, die ihren Fokus auf die gemeinschaftliche Betrachtung der Basisver- und -entsorgungsstrukturen richtet. Hierbei werden Energie, Wasser, Abwasser, Abfall und urbane Landschaft integrativ betrachtet, um potenzielle Synergien nutzbar zu machen. Damit können Städte von neuen Hilfsmitteln und Techniken zur effizienten Ressourcenplanung durch die Optimierung von Planungsprozessen mit einer damit einhergehenden Kostenreduktion profitieren.
Das Konzept von Rapid Planning sieht eine integrative Vorplanung vor, welche - mit geeigneten Hilfsmitteln - eine nachhaltige und ressorceneffiziente  Infrastrukturplanung in hochdynamischen (z. B. schnell wachsenden) Städten in angemessener Zeit ermöglicht. Rapid Planning setzt die Hilfsmittel zu einem beschleunigten Planungs- und Implementierungsprozess im Hinblick auf Aspekte der Nachhaltigkeit, der Wirtschaftlichkeit und der Klimaverträglichkeit entsprechend den Bedarfen der Stakeholder ein. 11 Partner aus Deutschland entwickeln, zusammen mit UNHABITAT, entsprechende Methoden und Hilfsmittel; vier Partnerstädte (Kigali/Ruanda, Danang/Vietnam, Assiut/Ägypten, Frankfurt(Main)) sind an der Umsetzung vor Ort beteiligt. ifak ist an der Erarbeitung von leicht anwendbaren Modellierungswerkzeugen für die Stoffströme der verschiedenen Infrastruktursysteme und an ihrer Anwendung in der Szenariensimulation für die Partnerstädte beteiligt.

Schlagworte

Klima, Nachhaltigkeit, Simulation, integrierte Planungswerkzeuge

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