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Private Hochschulen im internationalen und historischen Vergleich (1950-2004)
Projektbearbeiter:
Dr. Robert D. Reisz
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Das von der DFG geförderte Projekt untersucht die Entwicklung privater Hochschulen anhand einer international vergleichenden Panelstudie (1950-2004). Hintergrund ist die weltweite Expansion des Bereichs privater Hochschulen und deren Instabilität. Gefragt wird nach den Voraussetzungen, unter denen private Hochschulen ihre Existenz behaupten können bzw. scheitern. Daran schließt eine weitere Frage an: Lassen sich bestimmte strukturelle Muster identifizieren, die sich in den erfolgreichen Organisationen Ausdruck verschaffen, und welche Leitvorstellungen repräsentieren diese? Das Projekt prüft zwei grundlegende Hypothesen: Zum einen eine Divergenzhypothese, wonach sich jene privaten Hochschulen durchsetzen, die sich spezialisieren und im Hinblick auf Lehre und Forschung partikulare Orientierungen vertreten. Zum anderen eine Konvergenzhypothese, wonach sich jene privaten Hochschulen durchsetzen, die sich den öffentlichen Hochschulen annähern und jene universalistischen Normen im Hinblick auf Lehre und Forschung übernehmen, die der Universität entsprechen. Es sollen die Mechanismen untersucht werden, über die sich der strukturelle Wandel vollzieht, wobei zwischen Selektion und Anpassung unterschieden wird. Das Projekt arbeitet auf der Grundlage von Zeitreihendaten. Neben anderen Methoden und mathematischen Modellen werden insbesondere solche der population ecology und organizational ecology eingesetzt.

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