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Priorisierung in der Medizin - Axiomatische Charakterisierung von Priorisierungsregeln, insbesondere vor dem Hintergrund der Katastrophenmedizin, Analyse bestimmter Priorisierungsverfahren, zum Beispiel der Triage
Projektbearbeiter:
Diplom-Kauffrau Jana Zimmermann
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Typischerweise werden bei der Triage Patienten in Dringlichkeitskategorien eingeteilt, welche die Priorität ihrer Behandlung vorgibt. Aufgabe ist es, nach welchen Kriterien eine Art Priorisierungsliste erstellt werden kann. Wie sieht bei verschiedenen Priorisierungskriterien die Zielfunktion aus? Welchen Einfluss hat eine Budgetierung der Dringlichkeitskategorien auf die Behandlungsreihenfolge? Als Grundlage dienen dem beschriebenen Dissertationsprojekt die Social Choice Theorie und verschiedene Gerechtigkeitstheorien, insbesondere Formen des Utilitarismus und der Egalitarismus. Diese Theorien werden auf Allokationsprobleme im Gesundheitswesen angewendet. Der Schwerpunkt soll auf der Allokation medizinischer Ressourcen in der Katastrophen- und Notfallemedizin liegen. Dabei wird der Konflikt zwischen Pareto-Effizienz und Gerechtigkeit deutlich. Verschiedene wünschenswerte Eigenschaften von Priorisierungsregeln werden untersucht. Im Rahmen der Gesundheitsökonomie wird ein Allokationsproblem mit knappen medizinischen Ressourcen betrachtet. Die Bedarfsintensitäten der Patienten bezüglich dieser Ressource werden als unterschiedlich angenommen.

Anmerkungen

Zum Teilprojekt C4 der DFG-Forschergruppe FOR 655 gehörend, Start: 01.04.2007; Bitte besuchen Sie die Homepage der Forschergruppe FOR 655: http://www.priorisierung-in-der-medizin.de

Schlagworte

Effizienz, Katastrophenmedizin, Priorisierung, Ressourcenallokation
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