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Präventions- und leistungssteigerndes Bindungssystem für den Brettsport
Projektbearbeiter:
J. Edelmann-Nusser, Andreas Krüger, Norman Selzer
Finanzierung:
BMWi/AIF;
Die detaillierten Ziele des Forschungsprojekts liegen in der Entwicklung einer neuen Snowboardbindung und eines neuen Snowboardstiefels, was zu einer deutlichen Leistungssteigerung führen soll. Diese wird erzielt durch eine verbesserte Fahrperformance im Sinne von optimierter Kraftübertragung auf die Kanten und eine feinere Abstimmung der Einheit Board-Bindung-Boot. Gleichzeitig wird ein großes Augenmerk auf die Prävention gelegt. Gerade bei hohenTrainingsumfängen und langen Fahrten muss der Fahrer sowohl im Boardercross- als auch im Freestyle-Bereich sehr viele kleine Schläge einstecken, die das Fußgelenk und den Bänder-/Muskelapparat enorm belasten. Umso stärker gilt dies bei nicht perfekt gestandenen Landungen, wo es häufig zum snowboarder`s ankle-syndrom (Fraktur des Sprunggelenkfortsatzes) kommt. Um die Unterschiede der neuen Bindung zu herkömmlichen Bindungen ermitteln und einordnen zu können, bedarf es eingehender biomechanischer Untersuchungen: Mittels eines Inertialmesssystems sollen relevante kinemetrische Parameter bestimmt werden und die Aktivität bewegungsrelevanter Muskulatur soll mittels Oberflächenelektromyographie erfasst werden.

Schlagworte

Belastung, Bindung, Prävention, Sicherheit, Snowboard

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