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Pflanzenöl als Zündstrahl im Biogasmotor

Projektleiter:
Finanzierung:
Bund;
Am Beispiel eines 4-Zylinderdieslemotors mit 130 kW Leistung sollen Maßnahmen für einen sicheren Motorbetrieb bei der Einspritzung kleiner Zündstrahlmengen aus naturbelassenem Rapsöl mit dem Hauptenergieträger Biogas erarbeitet werden. Gegenwärtig wird von zahlreichen Unternahmen versucht, Motoren auf naturbelassenes  Pflanzenöl umzustellen. Im Dauerbetrieb treten Probleme auf (insbesondere die Düsenverkokung), die für den Einsatz von Pflanzen-Zündöl im Biogasmotor nicht hinnehmbar sind.

Es wurden mehrere Varianten zur Stabilisierung des Einspritzsystems unter Verwendung von Rapsöl als Zündstrahl untersucht, wie Wärmeschutzhülse, Zusatzkühlung, Entgasung, CRI-Einspritzsystem und Emulsionsbetrieb. Beste Ergebnisse lieferten die Varianten CRI-Einspritzsystem und Emulsionsbetrieb, wobei bei beiden Varianten weiterer Entwicklungsbedarf erforderlich ist. Zur Absicherung der erzielten Ergebnisse sind Langzeitversuche im Feld unbedingt durchzuführen.

Es sollen technische Grenzen kostengünstiger Techniken und erfolgsversprechende Kombinationen dieser Techniken aufgezeigt werden. Ein stabiler Motorbetrieb neben akzeptablen Abgasemissionen und Anlagepreisen ist anzustreben.

Mit dem Einsatz von naturbelassenem Pflanzenöl verbessert sich die Wirtschaftlichkeit von Zündstrahl-Biogas-Anlagen (Einspeisevergütung nach EEG-Gesetz). Damit ist der Technologieexport von Zündstrahl-Biogas-Anlagen auch in Ländern ohne eigene fossile Kraftstoffe möglich.

Schlagworte

Biogasmotor, Einspritzsystem, Rapsöl, Wirtschaftlichkeit, Zündstrahl

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