« Projekte
Sie verwenden einen sehr veralteten Browser und können Funktionen dieser Seite nur sehr eingeschränkt nutzen. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser. http://www.browser-update.org/de/update.html
Overconfidence in der Wirtschaftsprüfung
Projektbearbeiter:
Henry Walde
Finanzierung:
Haushalt;
Mit der Überprüfung des vom Unternehmen veröffentlichten Jahresabschlusses durch den Wirtschaftsprüfer soll die Qualität der Rechnungslegung sichergestellt werden. Eine hohe Prüfungsqualität ist notwendig, damit die Jahresabschlussadressaten verlässliche Informationen für ihre Entscheidungen erhalten. Die Prüfungsqualität hängt insbesondere vom Wirtschaftsprüfer ab. Er muss während des Prüfungsprozesses Entscheidungen treffen, die durch psychologische Effekte beeinflusst sein können. Overconfidence ist solch ein Effekt, bei dem die Individuen zur Selbstüberschätzung der eigenen Fähigkeiten neigen. Nach aktuellem Forschungsstand ist unklar, inwieweit sich diese Fehleinschätzung des Wirtschaftsprüfers auf die Prüfungsqualität auswirkt. Bei der Beantwortung dieser Fragestellung wird vorwiegend analytisch und verbal-analytisch vorgegangen.

Des Weiteren interagieren Wirtschaftsprüfer während des Prüfungsprozesses unter anderem mit den Managern des zu prüfenden Unternehmens. Overconfidence führt bei der Erstellung des Jahresabschlusses zu einer Verschlechterung der Rechnungslegungsqualität, da beispielsweise die Bilanzmanipulationswahrscheinlichkeit des Managers steigt. Es stellt sich die Frage, inwieweit die beiden Akteure die Overconfidence des jeweils anderen einschätzen können und welchen Einfluss die daraus resultierenden Entscheidungen auf die Prüfungsqualität haben. Zur Analyse der Interaktion zwischen (overconfidenten) Wirtschaftsprüfern und (overconfidenten) Managern bietet sich ein Experimentalaufbau an.
Kontakt

weitere Projekte

Die Daten werden geladen ...