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Nepals Schamaninnen im Spannungsfeld von Tradition und Moderne. Wissensbestände, Praktiken und soziale Rollen im Wandel
Projektbearbeiter:
Esther Mydla
Finanzierung:
Land (Sachsen-Anhalt) ;
Die Arbeit untersucht mit dem Mittel der Biographieanalyse das Leben und Wirken von Schamaninnen unterschiedlicher Volksgruppen in Nepal. Der Vergleichshorizont von städtischem und ländlichem Raum gibt Aufschluss über Veränderungen, die sich im Zuge von Urbanisierung und Modernisierung im Leben von Schamaninnen und im System schamanischer Wissensbestände und Praktiken vollziehen. Es geht auf der einen Seite um den Wandel, der sich in indigenen Wissenssystemen durch äußere Einflüsse in Globalisierungs- und Urbanisierungsprozessen vollzieht, als auch um die Akteure dieser Wandlungsprozesse. Zu bearbeitende Fragen sind beispielsweise: a. Wie passen sich indigene Wissensbestände- und Praktiken an veränderte äußere Umstände an, was geschieht mit traditionellem Wissen im internationalen Wissenstransfer und in der Begegnung mit modernen Wissensbeständen?; b. Was bedeuten diese Wandlungsprozesse für weibliche Schamanen, wo verorten sie sich selbst zwischen Beruf und Berufung, findet eine Professionalisierung und damit einhergehende Kommerzialisierung statt, in welchem Verhältnis stehen die Rolle als Schamanin zu anderen weiblichen Rollen als Mutter und Ehefrau?

Anmerkungen

Promotion

Schlagworte

Nepal ¿ Schamanismus ¿ indigenes Wissen - Geschlechterrollen
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