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MOBIL - Umwandlung herkömmlicher Versorgungsleistungen in budgetfähige Leistungen

Projektbearbeiter:
Kerstin Schirbort
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Seit dem 1. Januar 2008 ist Menschen mit Behinderungen ein Persönliches Budget zu gewähren. Bisher war es üblich nur Trägern von Behinderteneinrichtungen oder anderen Service-Anbietern Gelder für Dienst- oder Sach­leistungen zur Verfügung zu stellen. Mit dem Persönlichen Budget können nunmehr behinderte Personen selbst entscheiden, welche Angebote sie für sich selbst gut finden und wofür das Geld für Hilfen oder Sachleistungen eingesetzt werden soll. Indem sie sich selbst erforderliche Hilfen ‚einkaufen’, werden zugleich Möglichkeiten der rechtlich kodifizierten Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Teilhabe (SGB IX) erhöht. Da die Einführung des Persönlichen Budgets noch zahlreiche Fragen offen lässt, wünschen sich Träger der Behindertenhilfe oder Service-Anbieter wissenschaftliche Begleitungen. An dieser Stelle knüpft das Projekt an. Einerseits werden den an dem vom DRK-LV Sachsen-Anhalt initiierten Projekt MOBIL beteiligten Anbietern wissenschaftlich geleitete Beratung (formative Evaluation) offeriert, andererseits werden die laufenden Projekte wissenschaftlich evaluiert, um vor allem Formen einer Budgetberatung, Budgetassistenz und Budgetverwaltung zu optimieren. Hierzu werden Grunddaten erhoben, Verlaufsdokumentationen erstellt und alaysiert sowie Befragungen und qualitative Studien (Einzelfallanalysen) durchgeführt.

Abschlussbericht (Halle 2011), bearbeitet von K. Schirbort, liegt dem DRK Sachsen-Anhalt (Halle) vor.
Zudem gibt es Informationsmaterialien über das "Persönliche Geld in Leichter Sprache", die übder das DRK oder mensch zuerst - Netzwerk People First Deutschland e. V. (Kassel) erhältlich sind.

Schlagworte

Budgetassistenz, Menschen mit Behinderungen, Persönliches Budget

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