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MIRACUM Medizininformatik-Konsortium - Universitätsmedizin Magdeburg
Projektbearbeiter:
Prof. Dr. Hermann-Josef Rothkötter, Jan L. Hülsemann, Prof. Dr. Dr. Johannes Bernarding, Dr. Kerstin Stachel, Dipl.-Phys. Wolf Henkel, Dipl.-Ing. Ralf Lützkendorf, MSc Frederike Euchner, Dipl.-Phys. Christian Bruns, Christian Schulz, Dipl.-Math. Anke Lux, Dipl.-Ing. Michael Exner, Prof. Dr. Dr. Johannes Haybäck, Dr. Denny Schanze, Dipl.-Biol. Rüdiger Lehmann
Finanzierung:
Bund;
MIRACUM Medizininformatik-Konsortium - Universitätsmedizin Magdeburg
MIRACUM-UMMD
Das MIRACUM Konsortium umfasst acht Universitäten mit Universitätskliniken (die jeweils an ihrem Standort ein Datenintegrationszentrum (DIZ) etablieren werden), zwei technische Hochschulen (welche die Aktivitäten zur Stärkung der medizinischen Informatik koordinieren und - unterstützt durch die anderen Partner - durchführen werden), sowie einem Industriepartner (der für die DIC Komponenten seine Erfahrungen und Werkzeuge in der linguistischen Analyse von Freitexten und dem Textmining einbringt). Der schrittweise Aufbau und die kontinuierliche Weiterentwicklung der DIZ basiert auf einem digitalen Ökosystem (MIRACOLIX) von skalierbaren, wieder verwendbaren Open Source IT Tools, welche zunächst an einzelnen MIRACUM Standorten entwickelt, getestet, in die DIZ-Umgebung integriert und dann für die Einbindung in die DIZ der anderen Partner bereit gestellt werden. Die Entwicklung der IT Tools dieses Ökosystems ist - in Abhängigkeit von den Kompetenzen und bisherigen Erfahrungen der einzelnen MIRACUM Partner - auf diese in Form von DIZ Kompetenzzentren verteilt. Die Mitarbeiter der jeweiligen MIRACUM Partner übernehmen für die MIRACOLIX Tools ihres Kompetenzzentrums jeweils die Erstellung der SOPs und Schulungsmaterialien sowie die kontinuierliche Unterstützung der anderen Partner während der Projektlaufzeit. Auf dieser Basis entstehen an den acht MIRACUM Universitäten/Universitätskliniken Datenintegrationszentren, in denen primär klinische Daten aus den elektronischen Krankenaktensystemen, Bilddaten und molekulare Untersuchungsdaten (omics) zusammengeführt werden. Die standortübergreifende gemeinsame Datennutzung basiert auf einem dezentralen, verteilten Ansatz und der Grundphilosophie, die Analysemethoden zu den jeweiligen Daten zu bringen (und somit keine zentrale Datenhaltung etablieren zu müssen). Wesentliche Ziele, die in der Aufbau- und Vernetzungsphase der BMBF Medizininformatik-Initiative aufsetzend auf diesen acht DIZen verfolgt werden, sind die Unterstützung von Machbarkeitsstudien (Feasibility), die gemeinsame Durchführung explorativer Datenanalysen auf großen verteilten Datenbeständen, die Identifikation von klinischen Behandlungspfaden anhand realer klinischer Datenbestände, die Patientenrekrutierung (Use Case 1), die Entwicklung von Prädiktionsmodellen und deren Integration in klinische Abläufe (zunächst für Patienten mit Asthma/COPD sowie Hirntumoren), sowie die effiziente Integration und Visualisierung von klinischen/molekularen Befunden zur Unterstützung der individualisierten Präzisionsmedizin (zunächst im Kontext molekularer Tumorboards).

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