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Leistungsoptimierung im Wasserspringen Mentales Training im Nachwuchsbereich (C- und D-Kader)
Projektbearbeiter:
Ina Blazek
Finanzierung:
Bund;
Das psychologische Training bzw. die psychologische Betreuung aussichtsreicher Kader ist fester Bestandteil der Leistungssportkonzeption des Deutschen Schwimmverbandes, Fachsparte Wasserspringen. Dabei bilden das Erlernen psychoregulativer Verfahren sowie das Ideomotorische Training die beiden Hauptschwerpunkte. Insbesondere im Altersbereich zwischen 8 und 12 Jahren sollten hier die Grundlagen für das Mentale Training im engeren Sinne gelegt werden.  In den letzten 18 Monaten haben die von uns betreuten Athleten und Athletinnen durch das Erlernen der Progressiven Muskelrelaxation sowie dem Autogenen Training erste Verfahren zur Psychoregulation kenngelernt. Außerdem wurde bereits vereinzelt Mentales Training zur Bewegungsvorstellung absolviert. Dies geschieht aber aktuell noch nicht systematisch und nicht regelmäßig - nachhaltig. Darüber hinaus muss die Nachfrage und Implementierung in den Trainingsalltag (Überführen des durch die Sportpsychologin angeleitete Mentale Training in individualisierte Imitationsübungen) durch die StützpunkttrainerInnen geklärt werden, um hier eine systematische Betreuung gewährleisten zu können. Oberste Priorität des Projektes hat die Initiierung einer Maßnahme, die gerade im Nachwuchsbereich sowohl die Athleten und Athletinnen für Mentales Training im engeren Sinne aber auch die Trainer und Trainerinnen für speziell diese Interventionsform sensibilisiert. Als eine begleitende Möglichkeit zum Trainings- und Wettkampfalltag soll durch den gezielten und systematischen Einsatz des Mentalen Trainings ein Beitrag zur Leistungsoptimierung erzielt werden. Wichtige Wettkampfhöhepunkte sind hier die Jugend-Welt- und Europameisterschaften 2012 in Österreich und Australien. Dafür gilt es, alle Möglichkeiten, die einen Beitrag zu besseren Leistungen der Athleten und Athletinnen darstellen, anzunehmen und flächendeckend umzusetzen.Die Durchführung der geplanten Einzel- und Gruppensitzungen weichen nicht wesentlich von der bisherigen Arbeit ab. Im Fokus der Aufmerksamkeit für dieses Projekt stehen aber das Mentale Training im engeren Sinne und der auch hierfür durchzuführende und begleitende Einsatz von Videoanalysen schon im C- und D-Kaderbereich (entspricht für das Erlernen von Mentalem Training der Außenperspektive des Sportlers). Durch den Einsatz des Fragebogens zur Bewegungsvorstellung (entspricht im Wesentlichen der Innenperspektive desSportlers, also auch der Bewegungsrepräsentation sowie der selbst wahrgenommenen Visualisierungsqualität) sollen im Längsschnitt die Erfolge des Mentalen Trainings sichtbar werden. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der geplanten sportartspezifischen Anpassung des Fragebogens.

Publikationen

2013
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2012
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2011
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Kontakt

weitere Projekte

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