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Kooperation als konstituierendes Element lokaler Gemeinschaften in Japan
Projektbearbeiter:
M.A. Karoline Haufe
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Kooperation ist ein neues Prinzip in der japanischen Kommunalpolitik, mit dem die Problemlösungskapazität der Kommunen in bürgernahen Bereichen erhöht werden soll. Unklar ist indessen, welche Auswirkungen die Kooperationsanforderungen und Kooperationsangebote der Verwaltung auf die Einstellungen der Bürger und Bürgerinnen zu ihrer Gemeinde haben. In Anknüpfung an das Paradigma der Kommune als Schule der Demokratie geht das Projekt der Frage nach, wie NGOs innerhalb der Netzwerke positioniert sind und wie sich die Ko-operationen aus der Sicht der beteiligten Bürger und BürgerInnen darstellen. Empirisch geklärt werden soll die Frage, ob durch die neuen kommunalen Netzwerke eine Konsolidierung von zivilgesellschaftlichen Initiativen in den Kommunen stattfindet, die zu einer Repolitisierung und Reaktivierung von Bürger und Bürgerinnen für lokale Belange den Weg bereitet. Die Arbeit ist als kontrastierende, quantitativ wie qualitativ ausgerichtete Fallstudie von Ko-operationsnetzwerken der kommunalen Akteure in zwei Politikfeldern in einer Kommune im Großraum Tokyo angelegt.

Anmerkungen

Das Projekt wird durch ein Promotionsstipendium des japanischen Kultusministeriums finanziert und in Zusammenarbeit mit der Senshû-Universität Tokyo durchgeführt

Schlagworte

Japan, Partizipation, Partnerschaften, Zivilgesellschaft
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