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Die Kombination spieltheoretischer und realoptionstheoretischer Methoden bei der Analyse von Investitionsentscheidungen
Projektbearbeiter:
Andreas Welling
Finanzierung:
Haushalt;
Viele Investitionsentscheidungen müssen von mehreren Parteien getroffen werden, die über unterschiedliche und oft auch  konkurrierende Interessen verfügen. Diese Investitionsentscheidungen können ohne spieltheoretische Methoden nicht vollständig erfasst und modelliert werden. Beispiele sind die Durchführung einer Unternehmensakquisition, die Gründung und Terminierung eines Joint-Ventures oder die Kapazitätserweiterung in einer Supply-Chain. Gleichzeitig sind Investitionsentscheidungen immer auch Entscheidungen unter Unsicherheit, da die Höhe der in der Zukunft durch ein Investitionsprojekt generierten Cashflows zum Investitionszeitpunkt noch nicht bekannt ist. Zentrale Aussage der Realoptionentheorie ist, dass die Möglichkeit mit der Investition warten zu können in einer solchen unsicheren Situation einen Wert hat, falls die Investitionsmöglichkeit auch später noch besteht und in der Zwischenzeit mehr Informationen über die durch die Investition generierten Cashflows verfügbar werden. Der Flexibilitätswert dieser Wartemöglichkeit muss jedoch zum Investitionszeitpunkt aufgegeben werden. Bei der Bestimmung des Investitionszeitpunktes und des Wertes einer Investitionsmöglichkeit sollte daher auch auf realoptionstheoretische Methoden zurückgegriffen werden. Ziel des  Forschungsprojektes ist es, Spieltheorie und Realoptionentheorie bei der Modellierung von Investitionsentscheidungen zu kombinieren und so neue Erkenntnisse über das Investment- Timing und die Aufteilung des generierten Mehrwertes zwischen den einzelnen Entscheidungsträgern zu generieren. Von Interesse sind insbesondere auch der Einfluss der Unsicherheit und der Wahl des spieltheoretischen Modells.

Schlagworte

Investition, Realoption, Spieltheorie, Supply-Chain
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