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Kohärenz und Konsistenz beim rechtlichen Management transnationaler Umwelt- und Gesundheitsrisiken
Projektbearbeiter:
LL.M. Anja Gerdung
Finanzierung:
Haushalt;
Die Arbeit untersucht die rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen des Managements transnationaler Umwelt- und Gesundheitsrisiken am Beispiel der sogenannten grünen Gentechnik. Hierfür werden die von inter- und transnationalen Organisationen im Referenzbereich angewandten Verfahren und erstellten Normen des durch kognitive Ungewissheit geprägten Risikomanagements vergleichend analysiert. In den Blick genommen werden dazu die Entstehung, der Rechtsstatus und der materielle Gehalt einschlägiger Kooperations- und Standardisierungsregelungen. Die inhaltliche Untersuchung der Normen umfasst dabei nicht nur die verfahrens- und materiellrechtlichen Vorgaben zu Risikoermittlung und -bewertung, Risikomanagement im engeren Sinne und zur Risikokommunikation, sondern auch die ihnen zugrunde liegenden Sicherheitskonzepte und Regulierungsprinzipien. Die Vielzahl der Regulierungsaktivitäten wirft im Weiteren die Frage nach Kohärenz und Unterschieden der Managementansätze sowie nach eventuell bestehenden Koordinierungsoptionen auf. Wegen der Komplexität risikorechtlicher Entscheidungsvorgänge knüpft die Arbeit an interdisziplinäre Erkenntnisbestände zum Umgang mit Risiken sowie zur Funktionsweise der Global Governance an.

Schlagworte

Gentechnik, Risikomanagement
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