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IPv6 in der industriellen Automatisierungstechnik
Projektbearbeiter:
Tino Doehring
Projekthomepage:
Finanzierung:
Industrie;
Heutzutage haben Ethernet-basierte Kommunikationssysteme eine bedeutende Rolle bei der Vernetzung von Komponenten industrieller Automatisierungstechnik eingenommen. Das Internet Protokoll (IP) gilt dabei als fester Bestandteil. Allerdings nutzen etablierte Feldbustechnologien das IP-Protokoll noch in der Version 4 (IPv4). Da täglich die Zahl der Internetnutzer und letztlich der Internet-fähigen Geräte steigt, ist IPv4 zukünftig nicht mehr ausreichend. Speziell aus funktioneller Sicht ist IPv4 den heutigen Anforderungen moderner Kommunikationsnetze nicht mehr gewachsen. Mit dem „Internet Protokoll Version 6“ (IPv6) existiert ein sehr leistungsfähiges Protokoll, das neben einem erweiterten Adressraum auch eine verbesserte Protokollstruktur und neue wichtige Protokollfunktionen aufweist. IPv6 hat damit das Potenzial, dass sich aufgrund seiner innovativen Weiterentwicklung neue Geschäftsmodelle entwickeln lassen (Internet der Dinge, Cyber Physical Systems, Cloud-Computing etc.). Es wirkt somit als Innovationstreiber. Bei Komponenten, in denen IPv6 bereits intergiert und damit nutzbar ist, ergeben sich allerdings schon jetzt neue Herausforderungen, wenn beispielsweise IPv6-basierte Leittechnik auf die IPv4-basierte Feldebene trifft. Mittel- und langfristig wird also ein Übergang von IPv4 zu IPv6 stattfinden! Dieser Prozess hat natürlich auch Auswirkungen auf die industrielle Automatisierungstechnik und wirft offene Fragen auf, die im Rahmen einer Potenzialanalyse beantworten werden soll, die aktuell am ifak durchgeführt wird.

Schlagworte

IPv6, Internet-Protokoll, Kommunikation, ethernet-basiert
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