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Integrierte Inertialsensoren für die Ganganalyse
Projektbearbeiter:
R. Kauert
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Gangstörungen sind eine häufige Begleiterscheinung vieler neurologisch oder orthopädisch bedingter Erkrankungen. Oft ist eine therapeutische Behandlung im Rahmen einer Reha-Behandlung notwendig. Die Befunderhebung erfolgt bis dato meist durch subjektives Beobachten. Objektive Messverfahren zur Beurteilung des Ganges konnten sich bisher nur in spezialisierten Zentren, nicht aber in der Breite durchsetzen.

Ziel des Projektes ist es, den Ärzten, Therapeuten und Forschern Ganganalysen zu ermöglichen, die sich jederzeit an jedem Ort durchführen lassen, wenig Zeit in Anspruch nehmen und genaue, aussagekräftige Gangparameter liefern.
Durch die Verwendung miniaturisierter Inertialsensoren konnte ein portables und einfach bedienbares System für die Ganganalyse entwickelt werden.
Die Hardware besteht aus sechs inertialen Messeinheiten, die an den Beinen des Probanden befestigt werden und über Bluetooth mit einem Computer verbunden sind. Die Messung muss nicht mehr im Ganglabor erfolgen, sondern kann in einer beliebigen Umgebung durchgeführt werden. Hauptbestandteil des Systems ist die ausgereifte Mess- und Analyse-Software.
Der Anwender bekommt per Software die Ergebnisse der Ganganalyse so aufbereitet, dass er sie mit seinem medizinischen Vorwissen leicht interpretieren kann. Die Datenbankfunktion erlaubt das Vergleichen von Gangparametern, die zu verschiedenen Terminen aufgenommen worden sind, in Form einer grafischen Übersicht.
Das System liegt als funktionsfähiger Prototyp vor. Es wurden bereits erste Anwendungsstudien durchgeführt.

Schlagworte

Ganganalyse, Inertialmesssystem

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