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Identifikation von Mineralokortikoid-responsiven Elementen (MRE)
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Der Mineralokortikoid-Rezeptor (MR) spielt eine wichtige Rolle im Salz- und Wasserhaushalt sowie bei pathologischen reno-kardiovaskulären Veränderungen. Er wirkt klassischweise durch Veränderung der Proteinexpression indem er an Hormon responsive Elemente (HRE) der DNA bindet. Alle bisher beschriebenen HRE, mit denen der MR interagiert, sprechen auch auf den nahe verwandten Glukokortikoid-Rezeptor (GR) an und sind somit Glukokortikoid-responsive-Elemente (GRE). Bisher wurde kein reines Mineralokortikoid-responsives-Element (MRE) beschrieben. Allerdings unterscheiden sich die Wirkungen von MR und GR z.T. erheblich. Im Rahmen unserer Arbeiten zur Interaktion des MR mit EGF-Rezeptor-Promotor haben wir zwei DNA-Abschnitte eingrenzen können, die durch den MR jedoch nicht durch den GR aktiviert werden und somit zumindest funktionell reine MREs darstellen. Ziel ist (i) die genaue Identifikation der MRE-Sequenz, (ii) die Aufklärung des Mechanismus der MR/MRE-Interaktion (direkte Bindung, indirekte Wirkung durch Synergie), (iii) die Identifikation wichtiger Kandidatengene anhand von Sequenzanalysen und (iv) die Überprüfung der MR-spezifischen Expressionsregulation der vorhergesagten Kandidatengene und ihre funktionelle Bedeutung. Für das Verständnis der Wirkung des MR ist es von großer Bedeutung die Mechanismen der differentiellen Wirkung im Detail zu klären.

Schlagworte

Mineralokortikoid-Rezeptor
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