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Hydraulische Konnektivität in oberflächennahen, unverfestigten Porengrundwasserleitern
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Durch die intensive Forschung der letzten Jahrzehnte gilt es heute als generell akzeptiert, dass die Kenntnis über die räumliche Verteilung und Variabilität der hydraulischen Leitfähigkeit von entscheidender Bedeutung für die Beschreibung und Vorhersage von Grundwasserströmung und Stofftransport in heterogenen (Poren-) Grundwasserleitern ist. Unlängst erlauben neue Technologien zur Untergrunderkundung die vertikal hochaufgelöste Erkundung der bestimmenden hydrogeologischen Parameter (z.B. hydraulischen Leitfähigkeit, Porosität). Obwohl die Relevanz der Konnektivität in Bezug auf Grundwasserströmung und Stofftransport bereits belegt ist, wurde verglichen mit dem Umfang der Forschung bezogen auf die (räumlichen) Variabilität von hydrogeologischen Parametern bisher nur wenig über die Konnektivität zwischen (kleinskaligen) hydrostratigraphischen Einheiten in Porengrundwasserleitern geforscht.
Da es bisher kein einheitliches theoretisches Konzept für die Beschreibung der Konnektivität gibt, fehlen bisher die Grundlagen Konnektivität sowohl in der Theorie als auch in Feldversuchen zu erfassen, zu messen und letztlich zu quantifizieren.  Diese Unsicherheiten bezüglich der Konnektivität hydrostratigraphischer Einheiten führen daher immer noch zu Problemen bei der Betrachtung, Modellierung und Vorhersage des natürlichen Stofftransports insbesondere in sehr heterogenen Grundwasserleitern.
Ziel des Projektes ist es daher ein theoretisches Konzept zur Konnektivität in Porengrundwasserleitern, welche eine Quantifizierung mit Hilfe von frequenzabhängigen geophysikalischen und hydraulischen (Feld)-Messungen ermöglicht.

Schlagworte

Porengrundwasserleiter
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