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Geruchsoptimierung von Naturfaserverbundwerkstoffen durch enzymatischen Aufschluss
Projektleiter:
Finanzierung:
Bund;
Das Ziel dieses Forschungsvorhabens besteht in der Untersuchung der Möglichkeiten zur Minimierung von Geruchsemissionen naturfaserverstärkter Verbundwerkstoffe durch den enzymatischen Abbau einiger Bestandteile der dafür verantwortlichen Kittsubstanzen der Naturfasern Dieser Art der Faserbehandlung soll zur Erweiterung der Möglichkeiten des Einsatzes naturfaserverstärkter Werkstoffe im Fahrzeuginnenraum führen. Außerdem wird es aufgrund der zu erwartenden Wirkung der Enzyme davon ausgegangen, dass die enzymatische Behandlung der Fasern auch zur Verbesserung der Faseroberflächeneigenschaften führen kann, wobei einige mechanische sowie rehologische Eigenschaften der auf deren Basis hergestellten Verbundwerkstoffe verbessert werden können. Die Minimierung der Geruchsemissionen von Bauteilen aus  NFK soll durch den enzymatischen Abbau des für die Entstehung der Gerüche verantwortlichen Pektins realisier werden. Zur Optimierung des enzymatischen Aufschlusses werden zuerst lebensmitteltaugliche Enzympräparate verwendet, die später durch preiswertere technische Enzyme ersetzt werden sollen. Die Wirkung der Enzyme wird durch die Bestimmung der mechanischen Eigenschaften sowie des Pektingehaltes der behandelten Fasern kontrolliert. Mikroskopische Untersuchungen der behandelten Fasern sollen Hinweise über die Vollständigkeit des Pektinabbaus sowie über den Zustand der Fasercellulose liefern. Die Enzyme sollen das Pektin abbauen, aber die Fasercellulose nicht beschädigen.

Schlagworte

Geruchsreduzierung, Naturfaser, Verbundwerkstoff
Kontakt

Zuhair Saleem

Pilot Pflanzenöltechnologie Magdeburg e.V.

Biomaterialien

Berliner C

39114

Magdeburg

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