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Ganzheitliche Bewegungsanalyse des Reiters im Dressurreiten unter Einsatz eines Inertialmesssystems
Projektbearbeiter:
Dipl.-Sporting. Falko Eckardt
Finanzierung:
Bund;
Im Reitsport unterliegt das Pferd stets der Hilfengebung seines Reiters. Diese Hilfengebung unterteilt sich in Gewichts-, Zügel- und Schenkelhilfen. Alle drei Arten der Hilfengebung greifen ineinander über und ergänzen sich gegenseitig. Um dem Pferd wirksame Gewichtshilfen[1] geben zu können, muss sich der Reiter einen tiefen, sicheren und ausbalancierten Sitz aneignen. Auch beim Dressurreiten, das als olympische Disziplin von einem hohen Grad an technischer Perfektion determiniert ist, ist der Sitz Grundlage zum sportlichen Erfolg.
 Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, unter Einsatz eines komplexen Messinstrumentariums auf der Basis eines Inertialmesssystems (IMS) (Moven, Fa. Xsens) die Bewegung des Reiters unter ganzheitlichem Aspekt zu analysieren und erste wesentliche Informationen dem Trainer und Reiter sofort zur Verfügung zu stellen. Ergänzend wird die Bewegung des Pferderumpfes mittels eines zusätzlichen Inertialsensors messtechnisch erfasst. Auf der Basis dieser umfassenden Bewegungsanalyse soll eine Vorlage zur Überarbeitung bzw. Erweiterung der schriftlichen Vorgaben der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) zur Beschreibung des korrekten Sitzes entstehen. Außerdem wird angestrebt, bewegungsrelevante Unterschiede zwischen gut sitzenden und ungünstig sitzenden Reitern zu identifizieren.
[1] Gewichtshilfen werden durch Gewichtsverlagerungen des Reiters (horizontal, vertikal, lateral) vollzogen. Sie führen dazu, dass sich der Körperschwerpunkt (KSP) des Reiters relativ zu dem des Pferdes verlagert.
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