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Die Funktion von karzinogenen und co-karzinogenen Faktoren bei der epigenetischen Inaktivierung von Tumor-assoziierten Genen in humanen Lungenzellkulturen
Finanzierung:
Bund;
Das epigenetische Silencing von Tumorsuppressorgenen und DNA-Reparatur-Genen durch Hypermethylierung von Promotorregionen innerhalb von CpG-Inseln, ist als häufiger Mechanismus der Inaktivierung erkannt worden. Die epigenetische Inaktivierung des RAS association domain family 1 Gens (RASSF1A) von Locus 3p21.3 konnte in primären Lungenkarzinomen nachgewiesen werden. Der Einfluss von zellulären Reizungen und Entzündungen auf die Inaktivierung von RASSF1A ist unerforscht. Der mögliche Einfluss von zellulären Reizungen und Entzündungsmediatoren auf epigenetische Modifikationen der Genexpression sollte in in-vitro-Modellen von Gewebe- oder Zellkulturen von morphologisch normalem Lungengewebe aus Rauchern aufgeklärt werden. Die erfolgreich etablierten Kulturen humaner Lungenzellen ermöglichen Langzeitstudien über mehrere Monate. Das Material stammt von Patienten mit langjähriger Rauchervergangenheit. Es sollte möglich sein, innerhalb der Gruppe der bekannten Lungenkarzinogene die Mediatoren zu identifizieren, welche in-vitro die Hypermethylierung und somit das epigenetische Silencing von RASSF1A verursachen. Es werden Primärkulturen von Bronchialepithelzellen und peripheren Lungenzellen verglichen, da toxische Stressoren in der Luft oder im Tabakrauch in proximalen und distalen Regionen des Respirationstraktes unterschiedlich abgelagert werden. Es ist durchaus denkbar, dass karzinogene Faktoren die Mechanismen der aberrierenden Methylierung von RASSF1A und anderen Tumor-assoziierten Genen in Zellkultur aus Geweben von aktiven Rauchern, auslösen könnten.

Schlagworte

Epigenetisches Silencing, Humane Lungenzellen, Tabakrauch, Tumorsuppressorgene
Kontakt
Prof. Dr. Heidi Foth

Prof. Dr. Heidi Foth

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Medizinische Fakultät

Institut für Umwelttoxikologie

Franzosenweg 1a

06112

Halle (Saale)

Tel.+49 345 5574023

heidi.foth(at)medizin.uni-halle.de

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