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Erstellung einer Handlungsanleitung für den Erhalt bzw. die Wiederherstellung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit am Beispiel der rheumatoiden Arthritis in Deutschland
Projektbearbeiter:
Dipl.-Psych Yvonne Drambyan
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Zu den individuell und für die Gesellschaft hoch relevanten Krankheitsfolgen der rheumatoiden Arthritis (RA) gehören die Einschränkungen der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit, die nicht zuletzt vor dem Hintergrund der damit verbundenen erheblichen sogenannten indirekten Krankheitskosten und des Arbeitskräftemangels infolge des demografischen Wandels zunehmend Beachtung finden. Mit dem Ziel der nachhaltigen Verbesserung der Versorgung von Patienten mit RA durch die betreuenden Hausärzte und Rheumatologen wird eine checklistenartige Handlungsanleitung entwickelt, mit deren Hilfe konkrete Aktivitäten für den Erhalt oder die Wiederherstellung ihrer Arbeits- und Erwerbsfähigkeit abgeleitet werden können. Um den praktischen Nutzen der Handlungsanleitung zu erhöhen, werden über die indikationsspezifische medienübergreifende Recherche hinaus Experten verschiedener Berufsgruppen mit ihrem Fachwissen in die Erstellung der Anleitung eingebunden. Hierfür werden themenzentrierte, leitfadengestützte Einzelinterviews durchgeführt. Die Handlungsanleitung soll ergänzend mit anderen medizinischen und nicht-medizinischen Maßnahmen die rehabilitative Versorgung von Rheumakranken am Beispiel der RA optimieren und dadurch zur Reduktion insbesondere der indirekten Krankheitskosten durch eingeschränkte Arbeits- und Erwerbsfähigkeit der Betroffenen beitragen. Zudem bietet sie eine Orientierung für analog und gesondert zu entwickelnde Versionen für Patienten sowie Betriebs- und Werksärzte sowie ggf. weiterer relevanter Akteure.

Schlagworte

Erwerbsfähigkeit, Handlungsanleitung, Rehabilitation, ambulante Versorgung
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