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Erhöhung der Prozessstabilität beim MSG-Schweißen von hochlegierten Werkstoffen über die Drahtelektrode
Projektbearbeiter:
J. Schröder
Finanzierung:
BMWi/AIF;
Beim Metall-Schutzgasschweißen (MSG-Schweißen) mit hochlegierten Drahtelektroden wird der Prozess manchmal instabil. Die Ursachen hierfür sind nicht eindeutig bekannt. Sie werden vor allem in örtlichen Besonderheiten der inneren und äußeren Beschaffenheit der jeweiligen Drahtelektrode vermutet. Welche Merkmale dabei ausschlaggebend sind und durch welche konkreten Vorgänge die Prozessinstabilitäten ausgelöst werden, weiß man bisher nicht.
Aus diesem Grunde wird untersucht, durch welche spezifischen Merkmale verschiedene Varianten von hochlegierten Schweißzusätzen auf Eisen- und Nickelbasis gekennzeichnet sind und wie sie sich im Schweißprozess verhalten. Als Versuchsmaterialien stehen 24 Drahtelektrodensorten zur Verfügung, davon 17 Sonderanfertigungen für das Forschungs-projekt. Mit den neuen Sorten sollen spezielle Behandlungszustände näher untersucht werden, die möglicherweise zu Qualitätsverbesserungen bei den handelsüblichen Erzeugnissen führen könnten.
Die Forschungsarbeit soll vertiefende Erkenntnisse über mögliche auslösende Faktoren der Prozessinstabilitäten erbringen. Außerdem werden wissenschaftlich begründete Ansätze für eine verbesserte Drahtherstellung angestrebt.

Schlagworte

Werkstoff, hochlegierter
Kontakt
Dr.-Ing. Manuela Zinke

Dr.-Ing. Manuela Zinke

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Fakultät für Maschinenbau

Institut für Werkstoff- und Fügetechnik

Universitätsplatz 2

39106

Magdeburg

Tel.+49 391 6718513

Fax:+49 391 6712037

manuela.zinke(at)ovgu.de

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