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Einsatzgrenzen von hydrodynamischen Weißmetallgleitlagern infolge von Verschleiß (Gleitlagerverschleißgrenzen I)
Projektbearbeiter:
T. Illner
Finanzierung:
BMWi/AIF;
Die Einsatzgrenzen von hydrodynamischen Gleitlagern, die nicht bei idealer Flüssigkeitsreibung betrieben werden, können zurzeit nur überschlägig angegeben werden. Der Forschungsbedarf ergibt sich vor allem daraus, dass zwar die vorhandene Schmierfilmdicke hmin präzise berechnet werden kann, die kleinstzulässige Schmierfilmdicke hlim aber nur grob abgeschätzt wird (gewichtete Addition der Gestaltabweichungen). Dabei gilt es zu klären, bei welchem Verhältnis von Schmierfilmdicke zu Oberflächenrauheit das Gleitlager unzulässig stark verschleißt und von welchen Einflussgrößen (p, v, T, Lagerwerkstoff, Lagerspiel, Ober­flächen­rauheiten usw.) diese kritische relative Schmier­film­­dicke abhängt. Im Ergebnis soll eine differenziertere Richtlinie zur Festlegung der kleinstzulässigen Schmierfilmdicke bereitgestellt werden. Mit Hilfe von gemessenen Verschleißgeschwindigkeiten in Kopplung mit einem Verschleißmodell soll außerdem eine Prognose der Verschleiß­lebensdauer (Lagergebrauchsdauer wird maßgeblich durch Verschleiß statt Ermüdung bestimmt) von Weißmetalllagern ermöglicht werden.

Schlagworte

Gleitlager, Gleitlagerverschleißgrenzen, Mischreibung, Verschleiß
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