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Effizienz in der Mineralogie von SEE, Verarbeitung, Umweltbelastung, Ressourcen und Rohstoffstrategie
Finanzierung:
Alexander von Humboldt-Stiftung ;
Das geplante Projekt fokussiert auf ausgewählte brasilianische Seltenerd-Lagerstätten mit spezieller Mineralogie und Textur unter besonderer Berücksichtigung der schweren Seltenerdmetalle (SEE). Die Auswahl der Vorkommen wird nach einem Plan erstellt, bei dem die vielversprechendsten Lagerstätten ausgewählt werden sollen. 

Die Minerale von besonderem Interesse sind Monazit, Xenotim, Florencit und Bastnäsitsowie weitere Minerale mit SEE-Anteilen, die mit charakterisiert werden sollen. Dabei spielt insbesondere die Verfügbarkeit der Seltenerdmetalle und deren Aufbereitung, Umwelteinflüsse und daraus resultierend der ökonomische Umsatz eine zentrale Rolle.
Auswahlkriterien für die zu untersuchenden Lagerstätten sind die geologische Situation und bestehende Kenntnisse zu den SEE-Anteilen. Durch Kenntnis der mineralogisch-chemischen Zusammensetzung der SEE-Anteile, ihrer Gewinnbarkeit und Untersuchungen zu  notwendigen Aufbereitungsprozessen soll eine Grundlage geschaffen werden, weitere SEE-Lagerstätten als potenzielle Abbaue  zu erkennen und damit einer Erschliessung zugänglich zu machen. Auch mögliche Abbautechnologien für den Abbau von SEE als Koppelprodukte können mit diskutiert werden. Hier sollten beispielsweise phosphatische Crandallitlagerstätten als Rohstoffquelle für Phosphat und SEE untersucht werden.
Aber auch Zinn/Niob Lagerstätten, wie zum Beispiel die Zinn-Mine Pitinga im Amazonas, könnte  insbesondere als Quelle für schwere SEE eine wichtige Rolle spielen. Die Rolle von unterschiedlichen Bildungsbedingungen der Lagerstätten wie beispielsweise  SEE-Vorkommen in pegmatitischer geologischer Umgebung haben dabei große Bedeutung.

Schlagworte

Brasilien, SEE, SElten Erden

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