DZPG-CIRC: Immunmechanismen in der psychischen Gesundheit
Projektleiter:
Prof. Dr. med. Johann Steiner ,
Prof. Dr. Ildiko Rita Dunay ,
Prof. Dr. Volkmar Leßmann , Prof. Dr. med. Christian Geis
Projekthomepage:
Finanzierung:
Bund;
Projektpartner
Christian Geis (J), Ildiko Dunay (MD), Johann Steiner (MD)
Junge DZPG: Dr. rer. med. Patrick Müller (Kardiologie, DZNE Magdeburg), Dr. med. Alexander Refisch (Psychiatrie Jena), Dr. med. Ha-Yeun Chung (Neurologie Jena)
Zentrales Projekt: JE4: Immunmechanismen;
Verbundenes Projekt: JE1: Kreislaufmechanismen, JE5 physisch-mentale Wechselwirkung kardiometabolische Dimension
Assoziierte Partner: Axel Brakhage (J) Mikrobiomanalyse;
Kollaboration innerhalb des CIRC: siehe PIs oben; weitere mögliche interne Kollaborationen: Mathias Pletz/Sebastian Weis (J) Patientenkohorten und metabolische Käfige (Mausmodelle), S. Remy (MD) Schaltkreisanalyse; V. Leßmann (MD) synaptische Plastizität, R. Stumm (J) transgene Tiermodelle zur Kartierung des Immunzellschicksals; A. Haghikia (MD)
Mögliche Zusammenarbeit innerhalb der DZPG: J. Priller (München) Beteiligung der Mikroglia an der Pathologie von Krankheiten
PPI-Verband: Patienten, Familienangehörige und der Trialogische Beirat werden in die Datenerfassung, Interpretation und Entwicklung von Ideen für Interventionsstrategien einbezogen
Projektzusammenfassung:
Das Projekt zielt darauf ab, aufzuklären, wie entzündungsauslösende Immunmechanismen die psychische Gesundheit beeinflussen. Auf der Grundlage von Vorarbeiten und aktuellen Erkenntnissen werden wir uns auf kognitive Funktionsstörungen und Depressionen konzentrieren, für die ein direkter Zusammenhang mit der systemischen und ZNS-Immunaktivierung hergestellt wurde. Zu diesem Zweck schlagen wir vor, (i) neuropsychiatrische Symptome zu charakterisieren und eine Immunphänotypisierung bei Patienten mit systemischer Entzündung und bei Patienten mit atypischer Depression durchzuführen, die bekanntermaßen mit einer geringgradigen Entzündung einhergeht, und (ii) die mechanistischen Vorgänge der immunvermittelten Hirnfunktionsstörung zu entschlüsseln, die zu neuropsychiatrischen Erkrankungen führen.
WP1 C. Geis wird die Mechanismen erforschen, wie eine schwere systemische Entzündung die neuronale Funktion beeinträchtigt und eine Pathologie der Gehirnschaltkreise hervorruft. Hier werden wir ein gut etabliertes polymikrobielles Infektionsmausmodell in transgenen Mauslinien anwenden, um die Aktivierung angeborener Immunzellen und deren Schicksal an den Grenzbereichen des ZNS zu untersuchen. Die daraus resultierende Dysfunktion neuronaler Schaltkreise wird durch standardisierte Verhaltensphänotypisierung (Kognition, Angst und depressives Verhalten) in Verbindung mit Patch-Clamp-Elektrophysiologie und Analyse sowie computergestützter Modellierung von Oszillationen und Plastizität des hippocampalen Netzwerks bestimmt. Die folgenden Projekte werden sich mit Interventionsstrategien befassen, bei denen Immunzellen ausgeschaltet oder durch genetische und pharmakologische Ansätze verändert werden.
WP2 IR. Dunay wird im Längsschnitt 1) das Zytokinprofil und lösliche neurodegenerative Marker bei Patienten mit typischer/atypischer Depression untersuchen 2) die Daten mit Mikroglia und aus der Blut-Hirn-Schranke stammenden extrazellulären Vesikeln (EV) aus dem Plasma als neuartige Biomarker für die Schwere und den Verlauf der Krankheit korrelieren 3) die peripheren mononukleären Blutzellen (PBMC-Oberflächenrezeptoren) funktionell charakterisieren, intrazelluläre zellsubtypspezifische Zytokinproduktion, phagozytische Kapazität sowie metabolisches Profil), um ein tieferes Verständnis der immunologischen Prozesse zu erlangen, die der Depression und der Wirksamkeit der Behandlung zugrunde liegen. Darüber hinaus werden im Mausmodell von Christian Geis die synaptischen Veränderungen durch die neu etablierte Methode aufgeklärt: Flow Synaptometry. V. Leßmann (Physiologie, Magdeburg) wird diese Immuntests unterstützen und das Thema der Neuroregeneration z.B. durch begleitende BDNF-Analysen untersuchen.
WP3 J. Steiner wird 1.) die klinische Rekrutierung von Patienten mit typischer/atypischer Depression fortsetzen, einschließlich klinischer Bewertung und Blutentnahme (etabliertes Biobanking seit 2007); 2.) die Blutproben mittels Durchflusszytometrie (Link zu I. Dunay) immunocharakterisieren und Neutrophilen-Funktionstests bei Patienten und angepassten Kontrollen durchführen. Außerdem wird er testen, ob Störungen der Darmbarriere (Surrogatmarker: Zonula occludens-1, Occludin & Claudin-5, Intestinal-fatty acid binding protein / I-FABP, Mucin 2 / MUC2) oder der Blut-CSF-Schranke (Albumin-CSF-Serum-Verhältnis) mit den identifizierten immunometabolischen und Mikrobiom-Anomalien bei atypischer Depression in Verbindung stehen (Link zu A. Brakhage & A. Haghikia).
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 27.03.2026
Christian Geis (J), Ildiko Dunay (MD), Johann Steiner (MD)
Junge DZPG: Dr. rer. med. Patrick Müller (Kardiologie, DZNE Magdeburg), Dr. med. Alexander Refisch (Psychiatrie Jena), Dr. med. Ha-Yeun Chung (Neurologie Jena)
Zentrales Projekt: JE4: Immunmechanismen;
Verbundenes Projekt: JE1: Kreislaufmechanismen, JE5 physisch-mentale Wechselwirkung kardiometabolische Dimension
Assoziierte Partner: Axel Brakhage (J) Mikrobiomanalyse;
Kollaboration innerhalb des CIRC: siehe PIs oben; weitere mögliche interne Kollaborationen: Mathias Pletz/Sebastian Weis (J) Patientenkohorten und metabolische Käfige (Mausmodelle), S. Remy (MD) Schaltkreisanalyse; V. Leßmann (MD) synaptische Plastizität, R. Stumm (J) transgene Tiermodelle zur Kartierung des Immunzellschicksals; A. Haghikia (MD)
Mögliche Zusammenarbeit innerhalb der DZPG: J. Priller (München) Beteiligung der Mikroglia an der Pathologie von Krankheiten
PPI-Verband: Patienten, Familienangehörige und der Trialogische Beirat werden in die Datenerfassung, Interpretation und Entwicklung von Ideen für Interventionsstrategien einbezogen
Projektzusammenfassung:
Das Projekt zielt darauf ab, aufzuklären, wie entzündungsauslösende Immunmechanismen die psychische Gesundheit beeinflussen. Auf der Grundlage von Vorarbeiten und aktuellen Erkenntnissen werden wir uns auf kognitive Funktionsstörungen und Depressionen konzentrieren, für die ein direkter Zusammenhang mit der systemischen und ZNS-Immunaktivierung hergestellt wurde. Zu diesem Zweck schlagen wir vor, (i) neuropsychiatrische Symptome zu charakterisieren und eine Immunphänotypisierung bei Patienten mit systemischer Entzündung und bei Patienten mit atypischer Depression durchzuführen, die bekanntermaßen mit einer geringgradigen Entzündung einhergeht, und (ii) die mechanistischen Vorgänge der immunvermittelten Hirnfunktionsstörung zu entschlüsseln, die zu neuropsychiatrischen Erkrankungen führen.
WP1 C. Geis wird die Mechanismen erforschen, wie eine schwere systemische Entzündung die neuronale Funktion beeinträchtigt und eine Pathologie der Gehirnschaltkreise hervorruft. Hier werden wir ein gut etabliertes polymikrobielles Infektionsmausmodell in transgenen Mauslinien anwenden, um die Aktivierung angeborener Immunzellen und deren Schicksal an den Grenzbereichen des ZNS zu untersuchen. Die daraus resultierende Dysfunktion neuronaler Schaltkreise wird durch standardisierte Verhaltensphänotypisierung (Kognition, Angst und depressives Verhalten) in Verbindung mit Patch-Clamp-Elektrophysiologie und Analyse sowie computergestützter Modellierung von Oszillationen und Plastizität des hippocampalen Netzwerks bestimmt. Die folgenden Projekte werden sich mit Interventionsstrategien befassen, bei denen Immunzellen ausgeschaltet oder durch genetische und pharmakologische Ansätze verändert werden.
WP2 IR. Dunay wird im Längsschnitt 1) das Zytokinprofil und lösliche neurodegenerative Marker bei Patienten mit typischer/atypischer Depression untersuchen 2) die Daten mit Mikroglia und aus der Blut-Hirn-Schranke stammenden extrazellulären Vesikeln (EV) aus dem Plasma als neuartige Biomarker für die Schwere und den Verlauf der Krankheit korrelieren 3) die peripheren mononukleären Blutzellen (PBMC-Oberflächenrezeptoren) funktionell charakterisieren, intrazelluläre zellsubtypspezifische Zytokinproduktion, phagozytische Kapazität sowie metabolisches Profil), um ein tieferes Verständnis der immunologischen Prozesse zu erlangen, die der Depression und der Wirksamkeit der Behandlung zugrunde liegen. Darüber hinaus werden im Mausmodell von Christian Geis die synaptischen Veränderungen durch die neu etablierte Methode aufgeklärt: Flow Synaptometry. V. Leßmann (Physiologie, Magdeburg) wird diese Immuntests unterstützen und das Thema der Neuroregeneration z.B. durch begleitende BDNF-Analysen untersuchen.
WP3 J. Steiner wird 1.) die klinische Rekrutierung von Patienten mit typischer/atypischer Depression fortsetzen, einschließlich klinischer Bewertung und Blutentnahme (etabliertes Biobanking seit 2007); 2.) die Blutproben mittels Durchflusszytometrie (Link zu I. Dunay) immunocharakterisieren und Neutrophilen-Funktionstests bei Patienten und angepassten Kontrollen durchführen. Außerdem wird er testen, ob Störungen der Darmbarriere (Surrogatmarker: Zonula occludens-1, Occludin & Claudin-5, Intestinal-fatty acid binding protein / I-FABP, Mucin 2 / MUC2) oder der Blut-CSF-Schranke (Albumin-CSF-Serum-Verhältnis) mit den identifizierten immunometabolischen und Mikrobiom-Anomalien bei atypischer Depression in Verbindung stehen (Link zu A. Brakhage & A. Haghikia).
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 27.03.2026
Kontakt
Prof. Dr. med. Johann Steiner
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Leipziger Str. 44
39120
Magdeburg
Tel.:+49 391 6715019
weitere Projekte
Die Daten werden geladen ...
