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DFG-GRK416: Adaptive physiologisch-biochemische Reaktionen auf ökologisch relevante Wirkstoffe: Sarah Tonack (bis 10/04) und Anja Seifert (ab 11/04)
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Die frühe Embryonalentwicklung bis zur Periimplantationszeit ist eine der empfindlichsten und störanfälligsten Phasen der Schwangerschaft. Dies gilt insbesondere für das Blastozystenstadium. Bei Blastozysten hat der erste große Differenzierungsschritt stattgefunden: Embryoblast- und Trophoblastzellen haben sich gebildet. Blastozysten benötigen - im Unterschied zu früheren Stadien - Glukose als Energiesubstrat. Dadurch kommt den Glukosetransportern (GLUT) eine besondere Bedeutung zu. Sie sind für den Transport der mütterlichen Glukose in den Präimplantationsembryo verantwortlich. Dioxine (TCDD) wirken über den AhR-Signalweg auf verschiedene Gene des Stoffwechsels und vermutlich auch auf die GLUT. In der beantragten Studie soll der Einfluß von TCDD auf die Expression der GLUT-Isoformen 1, 2, 3, 4 und 8 in embryonalen Stammzellen und in in vivo gewachsenene Präimplantationsembryonen der Maus untersucht und damit festgestellt werden, ob die embryotoxische Wirkung dieser Umweltkontaminante auf einer Beeinträchtigung des Energiestoffwechsels von embryonalen Zellen beruht.

Schlagworte

TCDD, embryonale Stammzellen
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