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Design physiologisch stabiler, zytotoxischer RNase A-Tandemenzyme
Finanzierung:
Land (Sachsen-Anhalt) ;
Design physiologisch stabiler, zytotoxischer RNase A-Tandemenzyme
Modellierung der Bindung des RNase A-Tandemenzyme an den RNase Inhibitor
Ribonucleasen (RNasen) stellen aufgrund ihrer Zytotoxizität potentielle Tumortherapeutika dar. Wirksame RNase-Enzympräparate müssen dazu ihre katalytische Aktivität (Spaltung von Ribonucleinsäuren) unter physiologischen Bedingungen beibehalten. Das bedeutet, dass sie durch den zelleigenen Ribonucleaseinhibitor (RI) nicht inaktiviert werden dürfen und unter physiologischen Bedingungen eine ausreichend hohe Stabilität besitzen müssen. Dazu sollen hier auf gentechnischem Weg zwei RNase A-Moleküle mittels Peptidlinker fusioniert werden, wodurch es bei diesen sog. Tandemenzymen aus sterischen Gründen zu einer verminderten RI-Bindung kommen sollte, so dass ihre enzymatische Aktivität (= Zytotoxizität) erhalten bleibt. Dem Design des Peptidlinkers gilt besondere Aufmerksamkeit, da dieser die biochemischen und biophysikalischen Eigenschaften der Tandemenzyme entscheidend prägen sollte.Neben der Gewinnung neuer Therapeutika sind Erkenntnisse über die Konstruktion und Gewinnung von RNase A-Tandemenzymen sowie deren Struktur und Wechselwirkung mit dem Inhibitor zu erwarten.

Schlagworte

Ribonuclease, Stabilität, Tandemenzym, Tumortherapie, Zytotoxizität
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