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Die Darstellung/Inszenierung von Biographie in narrativen Computerspielen und Comics
Projektbearbeiter:
M.A. Josefa Much
Finanzierung:
Haushalt;
Geschichten werden mittlerweile nicht mehr nur innerhalb eines Mediums (z.B. Buch) erzählt, sondern immer häufiger multimedial miteinander verknüpft. Jedes Medium hat dafür eigene Zugänge und Interaktionsgrade, die für die Konstruktion von komplexen Storyworlds (Ryan 2013) genutzt werden können. Die Konvergenz betrifft nicht nur die technische, wirtschaftliche und inhaltliche Annäherung verschiedener Einzelmedien, sondern auch die medienübergreifende Rezeption und neue Formen der Partizipation in der sog. Convergence Culture (Jenkins 2006). Diese stellt auch die Grundlage für das Phänomen des Transmedia Storytelling dar: Es gibt nicht nur ein Produkt, welches auf ein weiteres übertragen wird, sondern einzelne Geschichten werden mit einem Franchise versehen. Das Ziel der Forschungsarbeit ist es zu untersuchen, wie einzelne Medien miteinander verzahnt sind und wie über mehrere Medien hinweg eine komplexe (Lebens-) Geschichte erzählt werden kann. Dabei soll vor allem die Frage beantwortet werden, wie durch und über verschiedene Medien Geschichten, Figuren und deren Biographien inszeniert werden und wie versucht wird, Biographie darzustellen. Exemplarisch werden dafür Comics und Computerspiele als bildgestützte Medien herangezogen und in ihrer Wechselwirkung auf der Basis eines neoformalistischen Ansatzes vergleichend analysiert, um deren Bedeutung sowie Deutungs- und Reflexionsangebote im Sinne der Strukturalen Medienbildung zu ergründen. Es soll herausgefunden werden, welche spezifischen Darstellungs- und Narrationsformen für Biographien und Biographisierungsprozesse in Computerspielen und in Comics verwendet werden, wie diese aufeinander verweisen und formal wie inhaltlich zusammenspielen. Ziel ist auch, in der Analyse Ansatzpunkte für die praktische medienpädagogische Arbeit zu identifizieren.
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