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Craniomandibuläre Dysfunktion und Haltungsregulation
Projektbearbeiter:
Ohlendorf, Büntemeyer, Filmann, Kopp
Finanzierung:
Haushalt;
Hintergrund. Die vorliegende Studie wurde durchgeführt, um einen Wirkungszusammenhangzwischen einem lateralen Kreuzbiss und der Körperhaltung bei Kindern und Jugendlichen zu untersuchen.Probanden und Methoden. An der Studie nahmen 65 Kinder und Jugendliche (28 männlich, 37 weiblich) teil, wobei 32 Probanden mit Kreuzbiss und 33 Probanden ohne Kreuzbiss posturographisch untersucht und miteinander verglichen wurden. Als Untersuchungsmethode kam das interaktive Balance System (IBS) zum Einsatz, das differenziert auf vier Kraftmessplattformen vertikale Kräfte im Vorfuß- und Rückfußbereich in acht standardisierten Testpositionen erfasst und eine frequenzanalytische Aufbereitung (FFT) des Kraft-Zeit-Signals ermöglicht.Ergebnisse. Zwischen den beiden Gruppen konnten keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Parameter des sensomotorischen Systems nachgewiesen werden. Hierbeiwurden auch alle einzelnen Frequenzbereiche zwischen den Probanden mit und ohneKreuzbiss untersucht.Schlussfolgerung. Der Kreuzbiss scheint weder die posturale Stabilität noch den Sturzindex bei Kindern und Jugendlichen zu beeinflussen. Es liegt die Vermutung nahe, dass der Kreuzbiss erst nach langjähriger Manifestation eine Körperasymmetrie auslösen kann und somit präventiv frühzeitig therapiert werden sollte.

Schlagworte

Assymetrien im Kieferbereich, Kinder und Jugendliche, Kreuzbiss, Posturographie

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Publikationen

2009
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