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Citizenship im Raum des Transnationalen Diaspora und transnationale Unternehmen als Beispiele
Projektbearbeiter:
Chistoph Brendel
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Angesichts der vielfältigen Identitätspolitiken in einer de-territorialisierten Informationsgesellschaft stellen sich die folgenden Fragen: Inwieweit bietet das Modell nationaler Staatsbürgerschaft noch ein nützliches analytisches und theoretisches Werkzeug für die Entzifferung der sozialen Wirklichkeit? Gibt es bereits eine globale Bürgerschaft? Wenn ja, in welchen inhaltlichen und (in)formellen Konturen und Substanzen?

Aus einer interdisziplinären (historiographischen, kultur- und sozial wissenschaftlichen, völkerrechtlichen, corporate und network governance) Perspektive untersucht die vorliegende Studie den Wandel der Bürgerschaft im Raum des Transnationalen.

Den Leitfragen werden in drei Schritten nachgegangen: theoretische Dekonstruktion, Verknüpfung und Hypothesen-Bildung, Hypothesen-Test und schließlich Identifikation möglicher theoretischen Modelle. Das Modell der nationalen Staatsbürgerschaft wird mit Hilfe der kritischen Ansätze dekonstruiert und rekonstruiert (seine Historiographie, Entstehungs-Bedingungen, Funktionalität und Legitimität usw.). Anschließend wird der Blick auf das Phänomen - vielfältige Identitätspolitiken - fokussiert. Es wird nach einem theoretischen Fundament gesucht, der ein Strukturations-Netzwerk-Ansatz mit der Sozialkapital-Theorie verknüpft, gestützt von Konzepten wie ferner Nationalismus , global public goods und virtuelle und funktionale Identität . Damit wird ein Netzwerk- und Citizenship-Verständnis eingeführt, auf dem der konzeptionelle Part zur legitimen Gestaltung von globaler Citizenship aufbaut. Abschließend wird ein Chancen- und Risiko-Profil globaler Citizenship hinsichtlich ihrer Funktionalität und Legitimität auf der Grundlage theoretischer Überlegungen ermittelt. Das Hypothesen-Set wird am Beispiel der diasporalen Gemeinschaften (türkische, kurdische und chinesische Diaspora in der EU und in den USA) und TNCs (Siemens und Shell) im politischen, wirtschaftlichen
und sozio-kulturellen Kontext geprüft.

Schlagworte

Identitätspolitiken, diasporal Citizenship, global corporate Citizenship (GCC), globale Bürgerschaft
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