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Biotechnologische Ölgewinnung aus Mikroalgen unter Verringerung der CO2-Emissionen aus Industrieabgasen
Finanzierung:
Industrie;
Der Einsatz von Algen zur Minderung des Treibhausgases Kohlendioxid und als Alternative zu fossilen Energieträgern rückt aufgrund der verschärften Umweltgesetzgebung, steigender Rohölpreise und Ressourcenverknappung zunehmend in den Mittelpunkt des Interesses. Mikroalgen sind hervorragend für diese Strategie geeignet, weil sie Photosynthese mit einem besonders hohen Wirkungsgrad betreiben. Während bei Landpflanzen nur die grünen Blattzellen photosynthetisch aktiv sind, betreiben in einer Mikroalgenpopulation alle Zellen im gleichen Maße Photosynthese. Daraus resultiert ein zehnfach höherer Biomasseertrag gegenüber höheren Landpflanzen. Darüber hinaus können Algen CO2 noch in Konzentrationen verwerten, die weit über der natürlichen, von Landpflanzen genutzten, Konzentration von 0,03%, nämlich bei 4-5%, liegen. Das führt zu deutlich höheren Wachstumsraten bei gleichzeitiger Reduzierung der CO2-Emissionen. Vorteil der Algen ist, dass sie sich viel schneller vermehren als Energiepflanzen. Je Hektar und Jahr lassen sich bspw. aus Raps 1200 Liter Öl erzeugen, aus Mikroalgen (mit 30% Ölgehalt) fast 60 000 Liter.               
Im Rahmen des Forschungsvorhabens  soll daher ein Verfahren zur Biomasse- bzw. Ölproduktion aus ausgewählten Mikroalgen unter nachhaltiger CO2-Verwertung von Abluft aus industriellen Verbrennungs- und Produktionsprozessen entwickelt werden.

Schlagworte

Biodiesel, Biofuels, CO2-Verwertung, Mikroalgen
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