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Bewegungsförderung älterer Menschen im Akutkrankenhaus

Finanzierung:
Stiftungen - Sonstige;
Einleitung: Ein defizitorientiertes pflegerisches Handeln in Bezug auf das Phänomen Bewegung sowie ungünstige Umgebungsbedingungen in stationären Einrichtungen fördern die Unselbständigkeit von älteren Patienten und können in der Folge zu vermehrter Pflegeabhängigkeit führen. Das Ziel der vorliegenden Studie ist die Beschreibung des Erlebens von Bewegung in der pflegerischen Interaktion zwischen älteren Patienten und Pflegeperson im Krankenhaus. Ein weiteres Ziel ist das Erfassen der Bedeutung, die ältere Menschen und Pflegenden der Bewegung zuschreiben.
Geplante Methode:
Zur Betrachtung des Phänomens Bewegung während der pflegerischen Interaktion wird ein qualitatives Vorgehen gewählt. Mit dem deskriptiv-phänomenologischen Ansatz soll ein Verstehen dieses Erlebens möglich sein. Durch nichtteilnehmende Beobachtung wird das Bewegen in der pflegerischen Interaktion erfasst werden. Ergänzt durch fokusorientierte Interviews soll die Bedeutung erfasst werden, die die jeweiligen Interaktionspartnern der Bewegung für sich selbst zuschreiben. Die Auswertung der Beobachtung erfolgt mit einer Interaktionsanalyse. Die Interviews werden inhaltsanalytisch ausgewertet.
Erwartete Ergebnisse: Mit den gewonnen Ergebnissen soll eine Möglichkeit geschaffen werden, Annahmen zur Bewegung älterer Menschen im Krankenhaus zu generieren, um Angebote zur Förderung der Bewegung im Akutkrankenhaus und zur Prävention von Pflegeabhängigkeit zu entwickeln.

Schlagworte

Akutkrankenhaus, Bedeutung, Bewegung, pflegerische Interaktion

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