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Die Behandlung schwer dysphagischer Schlaganfallpatienten unter Verwendung von geeisten Boli : Eine klinische Studie zur Evaluation einer therapeutischen Behandlungsmöglichkeit
Finanzierung:
Haushalt;
Der physiologische Schluckakt wird von Gesunden kaum wahrgenommen. Eine Störung dieses Vorganges führt neben den Auswirkungen auf der subjektiven Befindlichkeit in erheblichem Maß zur Morbidität und Mortalität von Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie beispielsweise dem Schlaganfall bei. Aufgrund einer Schluckstörung können Nahrung und Getränke nicht mehr bzw. unzureichend über den Mund eingenommen werden. Damit sind die Selbstversorgung, Essen und Trinken in Gemeinschaft eingeschränkt oder nicht mehr möglich und es kommt zu einer schweren Beeinträchtigung in den persönlichen, familiären, sozialen und beruflichen Aktivitäten und der Teilhabe. Durch Anwendung evidenzbasierter Diagnostik- und Therapieverfahren, Orientierung an aktuellen Leitlinien, Standards und Interdisziplinarität werden bestmögliche Therapieergebnisse erzielt. Damit befinden sich die neurogenen Dysphagien im Grenzgebiet zahlreicher medizinischer und therapeutischer Disziplinen und das diagnostische und therapeutische Vorgehen ist interdisziplinär angelegt. Im Zuge eines Paradigmenwechsel des Therapeutenstands und Professionalisierung sowie Akademisierung der Sprach-, Sprech-, und Schlucktherapeuten trat zunehmend die unterrepräsentierte wissenschaftliche Substanz der Behandlungsmaßnahmen in der Praxis der Behandler zutage. Analog dazu erwartet der Kostenträger Maßnahmen, die wirksam sind und eine Kostenübernahme rechtfertigen. Die Notwendigkeit von Untersuchungen über die Effektivität und Wirksamkeit von Behandlungsansätzen in der Neurorehabilitation nehmen somit weiterhin zu, ebenso wie die Bedarfe an wissenschaftlichen Studien innerhalb der alltäglich durchgeführten Methoden der Kliniker. Damit zeigt die Fragestellung eine alltägliche therapeutische Relevanz, die aufgrund der einfachen Umsetzung im therapeutischen Setting für Kliniker hilfreich sein kann, die Patienten in ihrer neuerogenen Dysphagie zu unterstützen. Die vorliegende Fragestellung der Dissertation zeigt somit eine aktuelle Brisanz in Zeiten, in denen Kosten und Wirksamkeit bestimmende Faktoren des therapeutischen Settings werden.

Kooperationen im Projekt

Kontakt

Prof. Dr. habil. Susanne Voigt-Zimmermann

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Philosophische Fakultät II

Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften

Emil-Abderhalden-Str. 26-27

06108

Halle (Saale)

Tel.:+49 345 55244617

susanne.voigt-zimmermann(at)sprechwiss.uni-halle.de

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