BB-DARS: Blut-Biomarker-DrAinage-Reserve-Score zur personalisierten Risikoabschätzung einer ARIA unter Aß-Immuntherapie
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
Dr. rer. nat. Katja Neumann,
Dr. rer. nat. Solveig Henneicke
Finanzierung:
Stiftungen - Sonstige;
BB-DARS: Blut-Biomarker-DrAinage-Reserve-Score zur personalisierten Risikoabschätzung einer ARIA unter Aß-Immuntherapie
In klinischen Studien der neuartigen Amyloid-ß-Antikörpertherapien (Aß-Immuntherapie) zur Behandlung der Alzheimer Erkrankung wurde bei 40% der behandelten Patienten als unerwünschte Therapiefolge eine akute Hirnschädigung in Form von Hirnblutungen und Ödembildungen beobachtet, die sich magnetresonanztomographisch (MRT) als „Amyloid-related imaging abnormalities“ (ARIA) darstellt. Ursächlich für das Auftreten einer ARIA wird eine komorbide Störung des perivaskulären Drainagesystems, welches für den Abtransport toxischer Substanzen zuständig ist, angesehen. Das Vorliegen einer Drainagestörung, und damit das Risiko eine ARIA unter Aß-Immuntherapie zu entwickeln, lässt sich mittels MRT untersuchen. Allerdings kann bei zahlreichen Patienten der Alzheimer Erkrankung aus verschiedenen Gründen die notwendige MRT-Untersuchung nicht durchgeführt werden. In Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Düsseldorf wollen wir daher durch proteomische Analysen, einen innovativen Blut-Biomarker für das Vorliegen einer Drainagestörung identifizieren, der künftig flächendeckend bei möglichst allen Patienten einer Alzheimer Erkrankung zur Risikoeinschätzung für das Auftreten einer ARIA unter Aß-Immuntherapie eingesetzt werden kann.
In klinischen Studien der neuartigen Amyloid-ß-Antikörpertherapien (Aß-Immuntherapie) zur Behandlung der Alzheimer Erkrankung wurde bei 40% der behandelten Patienten als unerwünschte Therapiefolge eine akute Hirnschädigung in Form von Hirnblutungen und Ödembildungen beobachtet, die sich magnetresonanztomographisch (MRT) als „Amyloid-related imaging abnormalities“ (ARIA) darstellt. Ursächlich für das Auftreten einer ARIA wird eine komorbide Störung des perivaskulären Drainagesystems, welches für den Abtransport toxischer Substanzen zuständig ist, angesehen. Das Vorliegen einer Drainagestörung, und damit das Risiko eine ARIA unter Aß-Immuntherapie zu entwickeln, lässt sich mittels MRT untersuchen. Allerdings kann bei zahlreichen Patienten der Alzheimer Erkrankung aus verschiedenen Gründen die notwendige MRT-Untersuchung nicht durchgeführt werden. In Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Düsseldorf wollen wir daher durch proteomische Analysen, einen innovativen Blut-Biomarker für das Vorliegen einer Drainagestörung identifizieren, der künftig flächendeckend bei möglichst allen Patienten einer Alzheimer Erkrankung zur Risikoeinschätzung für das Auftreten einer ARIA unter Aß-Immuntherapie eingesetzt werden kann.
Kontakt
Prof. Dr. habil. Stefanie Schreiber
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Universitätsklinik für Neurologie
Leipziger Str. 44
39120
Magdeburg
Tel.:+49 391 6715001
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