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Die Anfänge der öffentlichen Kleinkindererziehung im 19. Jahrhundert und ihre Wechselbeziehung zur frühen Frauenbewegung. Exemplarische Untersuchung der Entwicklungsprozesse im Raum Bitterfeld und Halle
Projektbearbeiter:
Katja Münchow
Finanzierung:
Land (Sachsen-Anhalt) ;
In der Mitte des 19. Jahrhunderts kam es zu einer spezifischen und sehr engen Wechselbeziehung zwischen Demokratiebewegung, früher Frauenbewegung und "Kindergartenbewegung". Ziel des Forschungsprojekts ist es, diese Wechselbeziehung am Beispiel der Region Bitterfeld/Halle nachzuweisen. Es werden die sich im 19. Jahrhundert im Raum Bitterfeld und Halle vollziehenden Prozesse der Herausbildung einer öffentlichen Kleinkindererziehung erfasst und in ihrer Beziehung zur entstehenden Frauenbewegung sowie in dem damit ebenfalls verbundenen speziellen Zusammenhang zwischen "Kindergartenbewegung" und Demokratisierungsbestrebungen Mitte des 19. Jahrhunderts analysiert. Die Recherchen konzentrieren sich demnach auf drei Aufgabenschwerpunkte: - Erfassung und Analyse der Entwicklungslinien der im 19. Jahrhundert entstehenden öffentlichen Kleinkindererziehung am Beispiel der Region Bitterfeld/Halle, 1829-1914, - Untersuchung der Wechselbeziehung zwischen der öffentlichen Kleinkindererziehung und den Anfängen der Frauenbewegung anhand des Analyseregion, bis etwa 1860, - Prüfung der Frage, ob und wie sich im Untersuchungsgebiet Mitte des 19. Jahrhunderts der Zusammenhang zwischen Kindergartenbewegung und Demokratiebewegung äußerte, bis etwa 1860.

Schlagworte

19. Jahrhundert, Frauenbewegung, Kleinkinderziehung
Kontakt
Prof. Dr. habil. Ursula Rabe-Kleberg

Prof. Dr. habil. Ursula Rabe-Kleberg

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Philosophische Fakultät III

Institut für Pädagogik

Franckeplatz 1

06110

Halle (Saale)

Tel.+49 345 552380

Fax:+49 345 5527064

rabe-kleberg(at)paedagogik.uni-halle.de

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