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Altern zu Hause - Unterstützung durch präventive Hausbesuche
Projektbearbeiter:
Steffen Fleischer
Finanzierung:
Bund;
Hintergrund: Im Zuge der demografischen Entwicklung wird die zukünftige Zahl alter und hochaltriger Menschen mit Hilfs- und Pflegebedarf ansteigen. Für viele Menschen ist gerade das Altern in gewohnter Umgebung ein großes Bedürfnis. Heimübergänge werden hingegen oftmals als einschneidendes Lebensereignis empfunden und stellen zudem für den Einzelnen wie auch die sozialen Sicherungssysteme eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Neben der Betreuung und Pflege durch Angehörige zu Hause gewinnt in einer von Singularisierung gekennzeichneten Gesellschaft der langfristige Erhalt der Selbstversorgungs- und Selbstpflegekompetenz sowie die Unterstützung durch ambulante Dienste außerhalb des familiären Netzwerkes zunehmend an Bedeutung.  Fragestellung: Können präventive Hausbesuche durch geschultes Personal helfen, den individuellen Hilfs- und Pflegebedarf von über 80-jährigen zu ermitteln, deren Kompetenzen und Ressourcen für eine autonome Lebensführung zu stärken, die Versorgung durch Angehörige zu optimieren sowie bei Bedarf ambulante Dienstleister zu vermitteln?  Ziel : Das vorliegende Projekt soll zeigen, ob sich durch präventive Hausbesuche, die mit einer Verbesserung der ambulanten Versorgung und mit einer besseren Nutzung von Ressourcen älterer Menschen im häuslichen Bereich verbunden sind, Heimübergänge in einem definiertem Zeitraum vermeiden oder aufschieben lassen.  Erwartete Ergebnisse: Es wird erwartet, dass der Nachweis der Wirksamkeit und Kosteneffektivität präventiver Hausbesuche als sinnvolle und umsetzbare Intervention für ältere Menschen im häuslichen Umfeld erbracht wird.

Schlagworte

Gerontologie und Geriatrie

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