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Änderungsbedarf im Transplantationsbereich
Projektbearbeiter:
Anja Mohs
Finanzierung:
Land (Sachsen-Anhalt) ;
Deutschlandweit stehen noch immer 12.000 Menschen auf der Warteliste für ein Spenderorgan, täglich sterben drei von ihnen an Organ(spende)versagen. Vor diesem Hintergrund arbeiten nunmehr Rechtswissenschaftler unter der Leitung von Prof. Dr. Hans Lilie und Psychologen unter Leitung von PD Dr. Gundula Hübner in einem innovativen Gemeinschaftsprojekt zusammen, mit dem Ziel, den Änderungsbedarf im Organtransplantationswesen interdisziplinär zu untersuchen. Die Konfliktfelder der Gewebe- wie auch der Lebendspende sowie die Frage, ob die bloße Einführung einer Widerspruchslösung das Organspendeaufkommen zu erhöhen geeignet ist, sind Ausgangspunkte der Analyse. Die dem Projekt immanente fakultätsübergreifende Studie, der auch Mediziner, Theologen und Wirtschaftswissenschaftler beitreten sollen, wird rechtliche Möglichkeiten sowie die Wahrnehmung und Bewertung solcher gesetzlichen Rahmenbedingungen in der Bevölkerung eruieren, um so Ansatzpunkte zu finden, wie die Bereitschaft zur Organspende weiter gesteigert werden kann. Es ist dies ein Thema, das sowohl EU-weit auf der Agenda steht und eine hohe gesellschaftliche wie politische Brisanz besitzt.Projektmitarbeiter/in sind Anja Mohs und Sebastian Vogel.

Schlagworte

Organspende, Organspendebereitschaft, gesetzliche Rahmenbedingungen
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