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SFB TR3 TP 6: Die strukturellen und funktionellen Langzeitfolgen von medialen Schläfenlappenresektionen auf limbische und neokortikale Verbindungen des Hippokampus und der parahippokampalen Region
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Bei der epilepsiechirurgischen Behandlung der medialen Schläfenlappenepilepsie werden oft die Hippokampusformation und die parahippokampale Region entfernt. Da diese Art der Behandlung für eine große Anzahl von Patienten die Therapie der Wahl darstellt, ist es von Bedeutung die Langzeitauswirkungen (9-14 Jahre) dieser Eingriffe auf Gedächtnisleistungen besser zu verstehen. Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass es im Langzeitverlauf zu einer Verschlechterung des episodischen Gedächtnisses kommt, die über die Verschlechterung hinaus geht, welche kurz (1-3 Jahre) nach Operation oft festgestellt werden kann. Anders als die kurzfristigen Auswirkungen der Operation können langfristige Folgen nicht direkt durch den Verlust der Funktion des entfernten Gewebes erklärt werden. Vielmehr legt langfristige Verschlechterung einen indirekten Effekt, nämlich eine sekundäre Degeneration im Bereich von limbischen und kortikalen Arealen. die mit der Hippokampusformation und der parahippokampalen Region verbunden sind, nahe. Es ist derzeit aber unklar ob es zu einer sekundären Degeneration kommt oder ob postoperative Langzeitverschlechterungen durch Alterungsprozesse bedingt sind. Heute existieren neuere funktionelle und strukturelle Verfahren der Bildgebung, deren Sensitivität über die klassischen MRT Verfahren hinausgeht. Die vorliegende Studie hat daher zum ZieL die Jangfristigen Folgen von hippokampalen und parahippokampalen Resektionen auf Gedächtnisfunktionen durch eine Kombination dieser neueren Verfahren struktureller (Voxel-basierte Morphometrie, 1H Spektroskopie und Diffusions-Tensor-Bildgebung) und funktioneller (funktionelle Kernspintomographie) Bildgebung quantitativ zu erfassen.

Schlagworte

Epilepsie, Hippokampus
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