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Netzwerkanalyse zur Analyse neuartiger MRT-Spulen und Sende/Empfangssysteme"
Projektbearbeiter:
Christof Pfannenmüller, Prof. Dr.-Ing. Fabian Lurz
Finanzierung:
EU - EFRE Sachsen-Anhalt ;
 
EUROPÄISCHE UNION - EFRE -  Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist eine der bedeutendsten bildgebenden Verfahren der modernen Medizin und gewinnt insbesondere in der Erforschung der Gehirnfunktion und Neurobiologie zunehmend an Bedeutung. Sie erlaubt es, detaillierte anatomische Strukturen darzustellen und funktionelle Aktivitäten in Echtzeit zu erfassen. Die dafür erforderlichen Hochfrequenzsysteme werden dabei stetig komplexer und umfassen eine wachsende Zahl an Ein- und Ausgängen.
Durch die Beschaffung eines mehrkanaligen Messsystems wird erstmals eine umfassende Mehrkanalanalyse moderner MRT-Hochfrequenzsysteme ermöglicht. Dies eröffnet grundlegend neue Perspektiven für die Optimierung und Echtzeitcharakterisierung zunehmend komplexer MRT-Sende-/Empfangssysteme.
Kern des Vorhabens ist ein vektorieller Netzwerkanalysator (VNA) mit 66 Kanälen. Damit lassen sich Sende-/Empfangssysteme mit entsprechend vielen Kanälen simultan analysieren. Erst diese hohe Kanalzahl macht es möglich, die gegenseitige Verkopplung der einzelnen Sende-/Empfangselemente systematisch zu untersuchen. Damit wird erstmals eine ganzheitliche frequenz- und beladungsabhängige Systemoptimierung von MRT-Sende-/Empfangssystemen auf ganzheitlicher Systemebene möglich.
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